Marek: Spiele sind wichtiger Integrationsfaktor für die Familie

Familienstaatssekretärin eröffnet das 26. Spielefest im Austria Center Vienna

Wien (OTS/BMWFJ) - "Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele sind
ein wichtiger Integrationsfaktor für die Familie, und sie fördern die Kommunikation zwischen den Generationen ebenso wie unter Gleichaltrigen. Damit sind sie in hervorragender Weise geeignet, sozialer Isolation vorzubeugen", betonte Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, am Freitag bei der Eröffnung des 26. Spielefestes im Austria Center Vienna. Außerdem könnten Spiele sowohl Kinder als auch Erwachsene dazu bringen, sich mit dem sozialen Umfeld auseinanderzusetzen. Sie seien damit der Beweis, dass Lernen und Vergnügen einander nicht ausschließen.

Spiele, so die Staatssekretärin weiter, hätten auch großen Einfluss auf die kindliche Entwicklung: Durch sie würden spielerisch - also mit Spaß und Freude - alle Bereiche gefördert, die für die Entwicklung der Persönlichkeitsentfaltung der Kinder wichtig seien, im motorischen, kognitiven, sozialen und emotionalen Bereich. "Spielen ist Lernen und Forschen im ursprünglichen Sinn durch Nachahmung, Improvisation, Versuch und Irrtum, wobei Kinder -getrieben von der unendlichen Neugier, den Dingen auf den Grund zu gehen - mit großer Kreativität und Ausdauer ausgestattet sind."

Das gelte, wie Marek betonte, auch für gute Computer- und Konsolenspiele. Um diese "guten Spiele" leichter zu erkennen, gebe es im Familienministerium die Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen, kurz:
BuPP, die empfehlenswerte Spiele prädikatisiert und in einer Datenbank auf einer eigenen Website (http://bupp.at/) veröffentlicht. "Im Vordergrund sollte für Eltern aber immer stehen, sich mit dem Spiele-Verhalten der Kinder auseinander zu setzen. Denn am allerwichtigsten ist es, seine Kinder zu kennen, sie ernst zu nehmen und vor allem auch gemeinsam mit ihnen zu spielen", so Marek abschließend.

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