- 19.11.2010, 11:13:55
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Marek: Spiele sind wichtiger Integrationsfaktor für die Familie
Familienstaatssekretärin eröffnet das 26. Spielefest im Austria Center Vienna
Wien (OTS/BMWFJ) - "Brett-, Karten- und Gesellschaftsspiele sind
ein wichtiger Integrationsfaktor für die Familie, und sie fördern die
Kommunikation zwischen den Generationen ebenso wie unter
Gleichaltrigen. Damit sind sie in hervorragender Weise geeignet,
sozialer Isolation vorzubeugen", betonte Christine Marek,
Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und
Jugend, am Freitag bei der Eröffnung des 26. Spielefestes im Austria
Center Vienna. Außerdem könnten Spiele sowohl Kinder als auch
Erwachsene dazu bringen, sich mit dem sozialen Umfeld
auseinanderzusetzen. Sie seien damit der Beweis, dass Lernen und
Vergnügen einander nicht ausschließen.
Spiele, so die Staatssekretärin weiter, hätten auch großen
Einfluss auf die kindliche Entwicklung: Durch sie würden spielerisch
- also mit Spaß und Freude - alle Bereiche gefördert, die für die
Entwicklung der Persönlichkeitsentfaltung der Kinder wichtig seien,
im motorischen, kognitiven, sozialen und emotionalen Bereich.
"Spielen ist Lernen und Forschen im ursprünglichen Sinn durch
Nachahmung, Improvisation, Versuch und Irrtum, wobei Kinder -
getrieben von der unendlichen Neugier, den Dingen auf den Grund zu
gehen - mit großer Kreativität und Ausdauer ausgestattet sind."
Das gelte, wie Marek betonte, auch für gute Computer- und
Konsolenspiele. Um diese "guten Spiele" leichter zu erkennen, gebe es
im Familienministerium die Bundesstelle für die
Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen, kurz:
BuPP, die empfehlenswerte Spiele prädikatisiert und in einer
Datenbank auf einer eigenen Website (http://bupp.at/) veröffentlicht.
"Im Vordergrund sollte für Eltern aber immer stehen, sich mit dem
Spiele-Verhalten der Kinder auseinander zu setzen. Denn am
allerwichtigsten ist es, seine Kinder zu kennen, sie ernst zu nehmen
und vor allem auch gemeinsam mit ihnen zu spielen", so Marek
abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl Tel.: +43 (01) 711 00-5838 Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer +43 (01) 711 00-2058 [email protected] www.bmwfj.gv.at
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