Das wäre doch was!! - Akupunktur durch Diplomkrankenschwester und diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege

Linz (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesund- und Sozialberufe Johann Hable, fordert die Erweiterung des Einsatzbereichs für das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal.

Hable:

Das Berufsbild der Gesundheits- und Krankenpflege muss den heutigen Bedürfnissen entsprechen. Daher soll auch der gehobene Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege die Möglichkeit bekommen, im Rahmen einer Zusatzausbildung für den Bereich der Akupunktur, zum Einsatz zu kommen.

Die asiatische Medizin und Pflege hat sich in der Akupunktur als Schrittmacher bewiesen.

Es ist an der Zeit, dass auch der gehobene Dienst der Gesundheits-und Krankenpflege in diesem Einsatzbereich tätig wird. Die Fortbildung ermöglicht die Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll, wonach ausschließlich fünf Ohrpunkte gestochen werden.

Dieses Verfahren wurde vor 40 Jahren in Amerika entwickelt und wird seit dieser Zeit sehr erfolgreich zur Verminderung von Suchtproblemen eingesetzt und dient auch zur Behandlung von Stressfolgen, welche gegenwärtig rapide steigen. Das Programm ist auch für nichtärztliche Berufe ausgelegt, aber nach der geltenden Rechtslage in Österreich auf Ärzte beschränkt.

Die Bundesvertretung ersucht Gesundheitsminister Alois Stöger, die gesetzlichen Voraussetzungen für den Einsatz des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege in diesem neuen Tätigkeitsbereich nach ärztlicher Anordnung zu ermöglichen und unter §15 (mitverantwortlicher Tätigkeitsbereich im GuKG zu verankern.

Rückfragen & Kontakt:

Dir. Johann Hable
Vorsitzender der BV 09 in der GÖD Gesundheitsberufe und Sozialberufe
Tel.: 0664/24 35 335

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOB0001