Erneute FPÖ Attacke auf die Kunst

Freiheitliche Kulturturnsprecherin NAabg. Unterreiner bestätigt die kunstfeindliche Haltung ihrer Partei

Wien (OTS) - FPÖ Kultursprecherin im Parlament Heidemarie Unterreiner attackiert das Theaterstück "Good News", das vorgestern in der GARAGE X seine Premiere feierte und beweist damit ihre kunstfeindliche Haltung und fachliche Ahnungslosigkeit.

Der Vorwurf der Nationalratsabgeordneten Unterreiner das Stück "Good News" enthalte "ein Aufruf zum Mord" ist haltlos. Denn die Nationalratsabgeordnete, die natürlich NICHT persönlich in der Vorstellung anwesend war, stellt ein Zitat des Stückes völlig falsch dar.

Tatsächlich wurde der Satz in seinem juristischen Kontext zitiert, und lautet in seiner ganzen Länge wie folgt:

"Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Ich gehe jetzt auf die Straße und rufe: "Tötet H.C. Strache!". Ich gehe jetzt nach draußen und rufe: "Tötet H.C. Strache!" Das ist gesetzlich geschützt, dieser Begriff, weil es ist schon mal als Kunstform benutzt worden. Ich kann das ruhig rufen, ich mache mich nicht strafbar weil, es ist kein Aufruf zum Mord, es ist eine Kunstform. Ich glaube an mich, und sage ich bin auch noch da, ich haben meine eigene Vergangenheit, ich habe Begriffe, ich habe Gegenstände, die ich definiert habe, in der Vergangenheit, die mir Kraft geben, für mich etwas bedeuten, und die sind was wert. Und nicht die Begriffe und Gegenstände, die man mir immer aufhalsen wollte.
Ich glaube an mich und sage einfach: Ich benutze eine Kunstform, weil ich selbst eine Kunstform bin. Mein Privatleben ist Kunst, mein Privatleben, das ist Kunst, das ist existent, und das muß ich vertreiben. Ich vertreibe mich selbst! Ich gehe auf die Strasse und laufe zum Heldenplatz und rufe: "Tötet H.C. Strache!". Und zwar so kräftig, wie ich kann. "Tötet H.C. Strache!", "Tötet H.C. Strache!", "Tötet H.C. Strache!" Und die Straßen sollen beben.
(Pause)
Wer will kann mitkommen."

Die FPÖ und ihre legendär gewordene kunstfeindliche Haltung schadet wieder einmal dem internationalen Ruf und stellt Österreich , wie schon vor 75 Jahren als Intellektuellen-feindliches Land in der Staatengemeinschaft dar.

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