BZÖ-Huber verlangt Deckelung der Agrar-Subventionen

Maximal 25.000 Euro für Großbetriebe - gerechter Verteilungsschlüssel für kleinere Betriebe

Wien (OTS) - Die Ungerechtigkeit in der Verteilung der Agrarförderungen kritisiert BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber. "In Österreich erhalten 15 Prozent der bäuerlichen Betriebe -hauptsächlich Großbetriebe - fast die Hälfte aller EU-Förderungen. Dieses System steht im absoluten Gegensatz dazu, die klein- und mittelbäuerliche landwirtschaftliche Struktur in Österreich zu erhalten und entsprechend zu fördern", so Huber, der eine Deckelung auf maximal 25.000 Euro verlangt und einen entsprechenden Antrag einbringt.

Das bestehende System der EU-Agrarförderung sei auf die Förderung von Großbetrieben ausgerichtet und zerstöre die kleinbäuerlichen Strukturen, erklärt Huber. Deshalb sperren jedes Jahr über 1000 heimische Landwirtschaftsbetriebe in Österreich zu.

"85 Prozent der bäuerlichen Betriebe erhalten derzeit nur 54 Prozent der Subventionen - das ist ungerecht und hat zur Folge, dass Bauern ihre Landwirtschaft aufgeben müssen, was nicht zuletzt auch landschaftspflegerische Nachteile für unser Land hat", kritisiert der BZÖ-Agrarsprecher. Deshalb seien eine Deckelung der Agrar-Subventionen auf maximal 25.000 Euro pro Jahr für Großbetriebe sowie ein gerechter Verteilungsschlüssel für kleinere Betriebe unumgänglich, um die bäuerlichen Strukturen in Österreich weiter am Leben erhalten zu können.

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