• 17.11.2010, 14:29:33
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18. Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmertag des NÖAAB im Zeichen der Familien

Starke Stimme für den Mittelstand in 700 Betrieben unterwegs

St. Pölten (OTS/OTS) - "Familien sind nicht nur Keimzelle einer
Gesellschaft, sondern auch Kraftquelle für jedes einzelne Mitglied",
betont NÖAAB Obmann LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka anlässlich seiner
ersten Pressekonferenz in seiner neuen Funktion an der Spitze des
NÖAAB. Dabei untermauert Sobotka die Position des
Arbeiternehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes zum Bundesbudget: "Wer
bei den Familien spart, spart bei Zukunft". Die Streichung der
Familienbeihilfe bei einem Großteil der Studenten wäre bei jeder
anderen Berufsgruppe undurchführbar. Der NÖAAB Obmann fordert die
Anpassung der Auszahlung an eine realistische Studiendauer. Es könne
nicht sein, dass Familien einen Verlust von bis zu 3.000 Euro pro
Jahr verkraften müssen, obwohl die Studienplanung darauf ausgerichtet
worden sei. Bei Mehrkindstaffel und -zuschuss fordert der NÖAAB
jedenfalls einen Ersatz, entweder aus dem Sozial- oder dem
Familienresort. "Eine Partei, die für Familien mit mehr Kindern
eintritt muss ihre Anerkennung in konkreten Maßnahmen zeigen, nicht
nur in Sonntagsreden", betont Sobotka. Gleiches gelte bei den
Übergangsphasen für Schüler und Lehrlinge. Während Manager
Gehaltsfortzahlungen über 12 Monate und mehr erhalten, streiche man
bei Schülern und Lehrlingen alle drei Monate.

Die Arbeitnehmertage seien mehr als Betriebsbesuche, es gehe ums
Zuhören und darum was niederösterreichische Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer brauchen und vermissen. Das Land Niederösterreich habe
mit zahlreichen Maßnahmen gezeigt, dass Forderungen der Arbeitnehmer
umgesetzt werden können. Dabei verwies Wolfgang Sobotka auf fast
30.000 NÖ Pendlerhilfen, 25.000 Weiterbildungsförderungen oder das NÖ
Buskonzept. "Niederösterreichische Arbeitnehmer sind tief mit ihrer
Heimat verwurzelt, Pendlerangebote, flexible Arbeitszeiten und
Weiterbildungsangebote sind unverzichtbar", betont der NÖAAB Obmann.

NÖAAB Landesgeschäftsführer Franz Piribauer gab einen Überblick
über die Eckpunkte und Besonderheiten des 18. Arbeitnehmerinnen- und
Arbeitnehmertags. Vor allem in Klein- und Mittelbetrieben suche man
das offene Gespräch mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, genauso
wie mit der jeweiligen Firmenleitung. Insgesamt stünden 250 Aktionen
und 700 Betriebsbesuche von rund 2.000 NÖAAB Funktionären auf dem
Programm. Neben LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka, LR Mag. Johanna
Mikl-Leitner, LR Mag. Johann Heuras und KO Mag. Klaus Schneeberger
seien alle Bundesräte, Nationalräte, Landtagsabgeordnete und
AK-Kammerräte des NÖAAB dabei. Rund 25.000 Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer werden dabei erreicht.

Rückfragehinweis:
NÖAAB
LGF Franz Piribauer
0664/1102901

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