- 17.11.2010, 11:17:15
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AK: Zwölf Musterverfahren gegen Meinl-Anlageberater laufen 2
Wien (OTS) - Die AK hat im Sommer zwölf Millionen Euro für 5.000
AK Mitglieder durch einen Vergleich mit Meinl herausgeholt. Außerdem
hat die AK ab 2008 insgesamt zwölf Klagen gegen Anlageberater
eingebracht. Die Meinl-Fälle zeigen, dass die gesetzlichen Regeln
nicht ausreichen, sagt die AK. Die Kleinanleger brauchen mehr Schutz.
Die AK fordert mehr Rechte durch Gruppenklagen, verständliche und
einfache Produkte und eine verpflichtende und klare
Produktkennzeichnung.
Die AK hat insgesamt zwölf Klagen gegen Anlageberater eingebracht,
und zwar gegen die EFS Euro Finanz Service Vermittlungs AG (6), die
OVB (4) und die Meinl Success Finanz AG (2). Eines gegen EFS ist beim
Obersten Gerichtshof anhängig. In fünf Verfahren liegen bereits
Urteile erster Instanz vor, in zwei Verfahren auch zweitinstanzliche
Entscheidungen. Alle Urteile bestätigten, dass die Anleger nicht über
die mit der Anlage verbundene Risiken aufgeklärt wurden. Die Urteile
sind noch nicht rechtskräftig. Die zwei gegen Meinl Success
anhängigen Verfahren wurden in Hinblick auf den von der AK mit der
Meinl Bank ausverhandelten Vergleich mit Ruhen der Verfahren beendet.
12,4 Millionen Euro für 5.000 AK Mitglieder: Die AK hat im Sommer
mit der Meinl Bank einen Vergleich erzielt. Im Gegenzug werden die
zwischen der AK und Julius Meinl, der Meinl Bank und der
Vertriebstochter Meinl Success laufenden fünf Verfahren beendet. Die
Abwicklung des Vergleichs ist noch nicht abgeschlossen. Fast 11,2
Millionen Euro wurden schon ausbezahlt.
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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