• 17.11.2010, 10:51:19
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Wirtschaftspark Breitensee: Wien Holding investiert 32 Mio. Euro

Neues Zentrum für Büros, Gewerbe und Handwerk entsteht bis Ende 2012

Wien (OTS) - Im 14. Bezirk, in der Missindorfstraße, errichtet die
Wien Holding den Wirtschaftspark Breitensee, ein neues Zentrum für
Büros, Gewerbe und Handwerk. Nach der bereits abgeschlossenen
Revitalisierung des alten Gewerbehofes erfolgt nun der nächste
Schritt zum weiteren Ausbau. Am Mittwoch nahm Finanz- und
Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a. Renate Brauner
gemeinsam mit Dipl.-Ing.in Sigrid Oblak, Geschäftsführerin der Wien
Holding, und der Penzinger Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner die
Grundsteinlegung für das Erweiterungsgebäude mit rund 10.000
Quadratmetern zusätzlicher Fläche für innovative, dynamische
Wirtschaftsbetriebe vor. Der Wirtschaftspark Breitensee ist optimal
erreichbar. Schnellbahn und U3 befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Die Zufahrt für den Individualverkehr erfolgt über Linzerstraße oder
Hütteldorferstraße.

Bis zu 1.000 Menschen werden im Wirtschaftspark ab 2012 arbeiten

"Im Zentrum unserer Wirtschaftspolitik steht das Ziel, mit konkreten
Projekten das Wirtschaftswachstum zu stärken, Arbeitsplätze zu
sichern, die Infrastruktur zu verbessern und die Lebensqualität in
der Stadt insgesamt zu steigern. Der Wirtschaftspark Breitensee ist
ein gutes Beispiel dafür. Über die Wien Holding investieren wir am
Standort rund 32 Millionen Euro in die bereits abgeschlossene
Revitalisierung des alten Gewerbehofes und die Errichtung des
Neubau-Traktes. Nach der Fertigstellung im Jahr 2012 werden hier bis
zu 1.000 Menschen in bis zu 40 Betrieben arbeiten", so Finanz- und
Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a. Renate Brauner bei
der feierlichen Grundsteinlegung am Mittwoch.

"Mit der Grundsteinlegung für das Erweiterungsgebäude gehen wir nun
in das Finale beim Ausbau des Wirtschaftsparks Breitensee. Gemeinsam
mit den bereits bestehenden Flächen im revitalisierten Altbau werden
dann Ende 2012 insgesamt 25.000 Quadratmeter Fläche für dynamische,
innovative Betriebe zur Verfügung stehen. Außerdem wird der
Wirtschaftspark Breitensee um einen Wohnbau der GEWOG "Neue Heimat"
mit 75 geförderten Mietwohnungen ergänzt, für den der Spatenstich
ebenfalls bereits erfolgt ist", so Wien Holding Geschäftsführerin
Dipl.Ing.in Sigrid Oblak.

"Der klassische Gewerbehof mitten im 14. Bezirk stammt ursprünglich
aus dem 19. Jahrhundert. Früher wurden hier unter anderem
Telefonapparate produziert. Schritt für Schritt wird aus dem
historischen Gewerbepark der moderne Wirtschaftspark Breitensee, ein
neues Zentrum für Arbeiten und Wohnen. Immer mehr Klein- und
Mittelbetriebe, Start Ups und klassische Gewerbebetriebe nutzen hier
die optimalen Rahmenbedingungen an einem historischen Standort. Davon
profitieren auch die Menschen im Bezirk und jene Unternehmen, die
bereits heute im Gewerbehof tätig sind", so Andrea Kalchbrenner,
Bezirksvorsteherin im 14. Bezirk.

Neubautrakt: Fünf Etagen - 10.000 Quadratmeter Fläche

Der Neubautrakt des Wirtschaftsparks Breitensee wird auf insgesamt
fünf Etagen rund 10.000 Quadratmeter Fläche für Büros, Gewerbe und
Handwerk bieten. Bei der Innenraumgestaltung legten die Architekten
besonderen Wert auf eine loftartige Gestaltung mit größtmöglicher
Raumhöhe. Maßgeschneiderte, in sich abgeschlossene Büro- und
Arbeitseinheiten für Produktion und Dienstleistung warten auf
Unternehmen unterschiedlicher Größe. Bis zu vier Meter hohe, helle
und flexibel gestaltbare Räume mit großen Fenstern vermitteln ein
offenes und freundliches Arbeitsklima mit Fabrikcharakter. Die Räume
bieten Fenster mit außen liegendem Sonnenschutz, Zwischenwände mit
lichtdurchlässigem, teilweise transparentem Glas, schallisolierte
Raumboxen, Gebäudekühlung mit Fan Coils und vieles mehr.

Der Wirtschaftspark Breitensee bietet auch Raum für Entspannung und
Erholung während der Arbeitspausen. Arbeiten in angenehmster
Atmosphäre lautet die Devise: Egal, ob auf den großzügigen Terrassen
oder im lauschigen Schanigarten des Cafe-Restaurants mit Einblick ins
Okto-Studio - so lässt sich auf angenehme Weise in den Pausen
auftanken, um danach im Job wieder durchzustarten. Zusätzlich gibt es
eigene Seminarräume und einen Eventbereich für Firmenveranstaltungen,
die von den Unternehmen und den ArbeitnehmerInnen genutzt werden
können. Einzigartig ist auch der Ausblick, den man von den
Dachgeschoß-Büros auf die Gloriette und den Schönbrunner Schlosspark
hat.

Die Verwertung der Flächen erfolgt durch Otto-Immobilien.
Hauptzielgruppe des Gewerbehofes sind Klein- und Mittelbetriebe, die
genauso wie Einpersonenunternehmen optimale Bedingungen für ihre
Büros und Produktionsschienen vorfinden.

Wirtschaftspark Breitensee wird auch zum UNIT-Standort

In einem Teil des Neubautraktes im Wirtschaftspark-Breitensee wird
auch das UNIT-Konzept der Wien Holding umgesetzt. Mit diesem
speziellen Angebot wendet sich die Wien Holding über ihr
Tochterunternehmen UNIT-Service GmbH an Einpersonen-Unternehmen,
Kleinstbetriebe und Neue Selbstständige, die kleine und leistbare
Büroflächen mit möglichst vielen integrierten Services brauchen, um
erfolgreich wachsen zu können. Neun maßgeschneiderte, in sich
abgeschlossene Büro- und Arbeitseinheiten für Produktion und
Dienstleistung mit einer Fläche von 28 m2 bis 85 m2 entstehen im
Neubautrakt. Auch hier sind die hellen, hohen Räume flexibel
gestaltbar. Architektur mit Flair lautet die Devise. Bürolofts,
Produktionsstätten, Ateliers und viel Service rundherum sind die
Bausteine für das Konzept. Die Räume bieten eine komplette
EDV-Verkabelung inklusive spezieller Tageslichtbeleuchtung. Wie in
jeder Unit gibt es auch hier wieder zahlreiche Services, die
gemeinsam genutzt werden können: von den Meetingräumen bis zur
Espresso Lounge.

Altes und Neues verschmelzen: Zentrale Maßnahmen

Das architektonische Konzept für den Wirtschaftspark Breitensee
stammt von holodeck architects. Sie sind als Sieger aus dem im Jahr
2007 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangen. Auf
Basis der Wettbewerbsergebnisse werden bei der Gestaltung des
Erweiterungsbaus die Strukturen, Funktionen und Formen eines
klassischen Gewerbehofes neu interpretiert. Durch den neuen Baukörper
entstehen neue Hofsituationen, die Altbestand und Neubau optimal
zusammenführen. Neue Freiflächen und Höfe verbessern das
Arbeitsumfeld für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidend.
Alt und Neu verschmelzen zu einer kompakten Einheit.

Um diese Verschmelzung zwischen Altem und Neuem in der Praxis
realisieren zu können werden folgende zentrale Maßnahmen gesetzt: Das
bestehende Stiegenhaus im Norden des Hofgebäudes, das aus der
Gründerzeit stammt, wurde abgebrochen. Hier wird die neue Stiege 3
errichtet. Über diese Stiege wird in Zukunft nicht nur ein Teil des
Altbestands erschlossen, sondern auch der Neubau. Im Neubau mit den
vier oberirdischen Geschoßen, dem Dachgeschoß und den beiden
Kellergeschoßen sind zusätzlich zwei weitere Stiegenhäuser
vorgesehen. Zur Ausstattung jeder Stiege gehört jeweils auch ein
Aufzug, der für eine Tragkraft von zwei Tonnen ausgelegt ist. Die
Niveauunterschiede zwischen altem Gewerbehof und neuem Gewerbebau
werden mit Rampen ausgeglichen, um möglichst barrierefreie Übergänge
zu schaffen.

Ausgeklügeltes Verkehrskonzept

Der gesamte Gewerbehof hat bereits eine neue Zufahrt erhalten, die
von der Goldschlagstraße als Hausdurchfahrt errichtet wurde inklusive
parallel geführtem, baulich getrenntem behindertengerechten Fußweg.
Die neue Zufahrt in den Gewerbehof steht ausschließlich für den
Lieferverkehr sowie für Mitarbeiter zur Verfügung, die einen
Parkplatz auf den Freiflächen im Hof haben. Auf den Freiflächen sind
39 Stellplätze für PKW vorgesehen. Weitere 243 PKW-Stellplätze (davon
mehr als 100 Volksgaragenplätze) befinden sich in der Tiefgarage, zu
der die Zufahrt über die bisherige Einfahrt in der Missindorfstraße
erfolgt. Fußgänger können den neuen Wirtschaftspark über die
Goldschlagstraße und die Missindorfstraße erreichen.

In bester Nachbarschaft

Im bereits in den letzten zwei Jahren revitalisierten
Gewerbehof-Backsteinbau haben sich mittlerweile zahlreiche innovative
Unternehmen angesiedelt. W24, der Wiener City-Channel, hat hier seine
Redaktion. OKTO, das alternative TV-Programm, hat sich hier
niedergelassen genauso wie verschiedene Grafik- und Design-Studios.
Dazu gehören die Lasergruppe-Betriebe, die zum Beispiel
Medizin-Technik-Modelle aus Kunststoff produzieren, mit denen Knochen
und Gewebe dreidimensional dargestellt werden können. Hauptabnehmer
dieser Produkte sind Universitätskliniken und Forschungsinstitute.
Die künftigen Mieter im Neubautrakt, der gleich nebenan entsteht,
werden von diesem kreativen Zentrum profitieren.

32 Millionen Euro Gesamtinvestition

Die Wien Holding investiert in das Projekt Wirtschaftspark Breitensee
insgesamt 32 Millionen Euro. Die Kosten für den Neubauteil belaufen
sich auf 20,5 Millionen Euro. In die im Jahr 2007 begonnene und heuer
abgeschlossene Revitalisierung der alten Backsteingebäude wurden 11,5
Millionen Euro investiert. Dazu wurden der Innenhof des alten
Gewerbehofes entkernt, der ehemalige Fabrikschlot stillgelegt und die
alten Räumlichkeiten saniert. Auch die bisher mit Öl betriebene
Heizanlage wurde auf Fernwärme umgestellt.

Verwertung und Infos für Interessenten über Otto Immobilien

Die Verwertung der Immobilien erfolgt durch die Dr. Eugen Otto GmbH
(www.otto.at). Ansprechpartnerin für die Gewerbeflächen ist Mag.a
Karin Struber (Tel.-Nr. 01/512 77 77 - 325, [email protected]). Für
Büroflächen wenden sich Interessenten an Mag. Stefan Egelkraut (Tel.
01 512 77 77 - 350, [email protected]). (Schluss) gaw

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Wolfgang Gatschnegg
   Wien Holding - Konzernsprecher
   Telefon: 01 408 25 69-21
   Mobil: 0664 82 68 216
   E-Mail: [email protected]
   
   Mag.a Cécile-Veronique Kochwalter
   Mediensprecherin Vbgmin Mag.a Renate Brauner
   Telefon: 01 4000-81219
   Mobil: 0676 8118 81219 
   E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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