• 15.11.2010, 15:34:14
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Csörgits zu Mindestsicherung: Vor allem alleinerziehende Frauen profitieren - Sprungbrett zurück auf den Arbeitsmarkt

Mindestsicherungsbezieher müssen AMS-Angebote annehmen, ansonsten drohen Kürzungen

Wien (OTS/SK) - "Es ist erfreulich, dass eine erste Auswertung
über die Wirkung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung zeigt, dass
eine besonders von Armut gefährdete Gruppe - nämlich alleinerziehende
Frauen - profitieren", sagte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits
angesichts eines Berichts in einer österreichischen Tageszeitung. In
diesem Bericht ist auch klar festgestellt worden, dass die
Mindestsicherung ein Sprungbrett zurück in den Arbeitsmarkt darstellt
und dass die Betroffenen dieses verstärkte Angebot durch das AMS sehr
wohl auch annehmen wollen, so Csörgits am Montag im Gespräch mit dem
SPÖ-Pressedienst. ****

"Niemand der die Mindestsicherung bezieht, kann sich 'auf die faule
Haut legen'. Die Angebote für eine Qualifizierung und für
Arbeitsplätze müssen angenommen werden, ansonsten droht die Kürzung
oder gar die Streichung der Mindestsicherung", betonte Csörgits. Der
Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund an den Beziehern der
Mindestsicherung sei in diesem Bericht gewiss zu hoch bewertet. Eine
Auswertung des AMS-Wien ergab, dass von den BMS-Beziehern in Wien
24,4 Prozent keine österreichische Staatsbürgerschaft haben, so
Csörgits.

Aufgerollt auf ganz Österreich werde sich dieser Prozentsatz gewiss
noch verringern, da sich die Bevölkerungsstruktur anderer Teile
Österreichs von Wien deutlich unterscheidet. Es könne auch kein
Ausländer nach Österreich kommen, um hier die Mindestsicherung zu
beziehen. Es ist ein fünfjähriger Aufenthalt in Österreich
Voraussetzung, damit Menschen aus Drittstaaten überhaupt um
Mindestsicherung ansuchen können, unterstrich Csörgits.

"Anspruch auf die Mindestsicherung haben alle Menschen, die die
Voraussetzungen erfüllen und bereit sind, zu arbeiten. Viele der
Menschen mit Migrationshintergrund, die Mindestsicherung beziehen,
haben bereits seit langem die österreichische Staatsbürgerschaft. Wir
müssen ihnen wie allen anderen eine faire Chance geben, wieder auf
eigenen Beinen zu stehen. Diese Chance müssen sie nützen", so die
SPÖ-Sozialsprecherin. (Schluss) sv/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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