- 15.11.2010, 14:20:56
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OÖGKK wird 2010 mit positivem Jahresergebnis abschließen
Wien (OTS) - Die aktuelle Finanzprognose der OÖGKK für das
laufende Jahr 2010 weist ein positives Jahresergebnis von 1,2
Millionen Euro aus. "Wir haben unsere Ausgaben in Zeiten der Krise
sehr gut im Griff behalten. Jetzt, wo unsere Beitragseinnahmen
langsam wieder anziehen, können wir den Rückenwind der
Wirtschaftsentwicklung voll nutzen und wieder positive
Finanzabschlüsse vorlegen", berichtet OÖGKK-Direktor Hans Popper.
Die aktuelle Finanzprognose der OÖGKK per 15. November beruht auf
den Einnahmen- und Ausgabenpositionen der ersten drei Quartale und
einer Vorausberechnung des vierten Quartals. Die seit Frühjahr 2010
wieder etwas bessere Wirtschaftslage bringt - hochgerechnet auf das
Gesamtjahr - ein Beitragsplus von 1,0 Prozent bei den Erwerbstätigen.
Beitragszuwächse bei Pensionisten und Arbeitslosen ergeben eine
Gesamt-Beitragssteigerung von 2,0 Prozent. "Wir freuen uns, dass die
Erwerbstätigen-Beiträge zumindest wieder positiv sind. Mit einem
Prozent Plus bei den Erwerbstätigenbeiträgen sind wir aber sehr weit
von einem guten Beitragsjahr entfernt - eine nachhaltige Finanzierung
der Gesundheitsversorgung ist auf diesem Niveau nicht machbar",
betont Hans Popper.
Die sorgfältige Ausgabensteuerung der OÖGKK bewirkt, dass die
Versicherungsleistungen 2010 um ca. 1,4 Prozent auf 1.716,6 Millionen
Euro steigen werden. Dennoch kann die OÖGKK auch weiterhin in
wichtige Zukunftsbereiche wie die Gesundheitsförderung (+ 19 Prozent)
und andere präventiv wirksame Leistungen investieren.
Der von der Bundesregierung für 2010 mit 100 Millionen Euro
dotierte Strukturtopf bringt der OÖGKK einen anteiligen Zuschuss von
17,5 Millionen Euro. Die Mittelzuteilung erfolgt hier nach der Größe
der jeweiligen Krankenkasse und die Ausschüttung ist von der
Erreichung von Kostendämpfungszielen abhängig. Diese Ziele werden von
der OÖGKK erfüllt, weshalb sie die ihr zustehenden Mittel zu 100
Prozent ausschöpfen wird. Für 2011 ist eine Kürzung der
Fondsdotierung von 100 auf 40 Millionen Euro geplant. Eine solche
Kürzung wirkt sich unmittelbar auf den OÖGKK-Anteil aus, der
ebenfalls um 60 Prozent sinkt.
Beim Ausgleichsfonds der Krankenkassen, der zuletzt aufgrund eines
VfGH-Erkenntnisses in den Schlagzeilen war, bleibt die OÖGKK mit rund
22 Millionen Euro nach wie vor Nettozahlerin. Vollkommen offen ist
hier die Frage der Rückabwicklung der Sonderzahlungen aus dem Jahr
2009 (Stichwort "Katastrophen-Rücklage"), die vom aktuellen
Verfassungsurteil erfasst sind.
Rückfragehinweis:
OÖ Gebietskrankenkasse
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Harald Schmadlbauer
Tel: 05 78 07 - 10 22 01
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