Leise, aber dramatische Verschärfungen für binationale Familien.

Ehe ohne Grenzen ist entsetzt über die Auswirkungen des Budgetbegleitgesetzes.

Wien (OTS) - Nachdem binationalen Familien im Jahrestakt per Gesetzesänderungen Prügel vor die Füße geworfen wurden, findet sich der Todesstoß für viele (zukünftige) binationale Familien im Budgetbegleitgesetz. So werden künftig bei Erstanträgen, zB. Kindergeld und Familienbeihilfe nicht mehr als Einkommen gezählt.

"Das für eine erfolgreiche Antragsstellung erforderliche Einkommen wird jährlich erhöht, jetzt noch Kindergeld und Familienbeihilfe nicht dazuzurechnen bedeutet ein klares "aus" für die Zukunft vieler Familien in Österreich", so Angela Magenheimer, die Sprecherin von Ehe ohne Grenzen.

Viele Familien werde jetzt vermehrt vor der Wahl stehen: Trennung auf lange Zeit oder gemeinsames Leben im Ausland.

Da dieses nicht im Sinne einer integrativen Familienpolitik sein kann erwartet sich Ehe ohne Grenzen nun von den verantwortlichen Politikerinnen diesem Passus des Budgetbegleitgesetzes nicht zuzustimmen.

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Ehe ohne Grenzen
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