Bures erneuert Angebot zu Westring: Gemeinsam mit OÖ kostengünstigere Lösung finden

Linz braucht eine Verkehrslösung

Wien (OTS/BMVIT) - Verkehrsministerin Doris Bures hat am Mittwoch Abend bei ihrem Treffen mit Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer, Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl, dem Linzer Bürgermeister Franz Dobusch, Verkehrslandesrat Franz Hiesl und dem Linzer Stadtrat Mayr ihr Angebot bekräftigt, gemeinsam mit dem Land eine Verkehrslösung für Linz zu finden. Sie bleibt aber dabei, dass das Projekt im vorliegenden Zeit- und Kostenrahmen nicht realisiert werden kann. ****

Die Ministerin ist nach dem heutigen Gespräch trotzdem zuversichtlich, dass es eine gemeinsame, kostengünstigere Lösung geben könne, mögliche Ansatzpunkte dafür reichen von einer Redimensionierung, über den zeitlichen Ablauf der Umsetzung bis hin zu anderen Finanzierungsquellen. Denn für Bures ist unbestritten, dass Linz eine Verkehrslösung braucht. Sie appellierte an die Bereitschaft Oberösterreichs, nichts unversucht zu lassen, gemeinsam eine Alternative zu entwickeln.

Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Situation führe an Einsparungen allerdings kein Weg vorbei. "Wenn überall gespart wird und darüber gesprochen wird, Sozialleistungen zurückzunehmen, muss es auch zumutbar sein, bei Straßenprojekten über Einsparungen nachzudenken", so die Verkehrsministerin.

Den Vorwurf, es würde ein Versprechen nicht eingehalten, lässt Bures nicht gelten. "Aus der Sicht vom Jahr 2007 war der Westring finanziell darstellbar. Nach der Wirtschaftskrise und dem massiven Einbruch bei den Einnahmen der Asfinag ist er das nicht mehr", erklärte Bures, "die Politik und die Asfinag müssen auf die neue wirtschaftliche Lage reagieren." Man könne nicht die Augen davor verschließen, dass die Asfinag bis 2019 in Summe vier Milliarden weniger einnehmen wird als vor der Krise erwartet wurde. (Schluss)

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