FSGvida-Haberzettl: Christlich-soziale Fraktion verharrt in bildungs- und steuerpolitischer Sackgasse

Arbeitsprogramm der Gewerkschaft vida trotz FCG-Blockade mit überwältigender Mehrheit angenommen

Wien (OTS/FSG/vida) - "Die Fraktion christlich-sozialer Gewerkschafter in der vida (FCGvida) verharrt weiterhin in der steuer- und bildungspolitischen Sackgasse", bedauert der Vorsitzende der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft vida (FSGvida), Wilhelm Haberzettl am Mittwoch Abend am Rande des 2. Gewerkschaftstages der vida. ****

Die FCG habe ihre Zustimmung zum neuen Grundsatzprogramm der Gewerkschaft vida verweigert. Damit habe sie wichtige steuerpolitische Vorschläge der vida zur zukünftigen verteilungspolitisch gerechten Finanzierung des Sozial-, Bildungs-und Gesundheitsbereiches sowie positive Weiterentwicklungen und Modernisierungen im Bildungsbereich zu blockieren versucht, kritisiert Haberzettl.

"Damit unterstützt die FCG weiterhin die Belastungspolitik der ÖVP für die ArbeitnehmerInnen sowie die christlich-soziale Betoniererpolitik im Bildungsbereich", unterstrich Haberzettl. Bessere Bildungschancen für alle sowie eine positive Aufarbeitung der Integrationsthematik würden mit dieser ÖVP-Politik ebenso verhindert, so der FSGvida-Vorsitzende.

"Eigenartig mutet dieses Verhalten der FCG auch deswegen an, weil damit ein gesamtes Arbeitsprogramm für vier Jahre von der FCG als Faustpfand verwendet werden sollte", betonte Haberzettl. Das Grundsatzprogramm der Gewerkschaft vida wurde dennoch mit den Stimmen einer überwältigenden Mehrheit der Delegierten am vida-Gewerkschaftstag beschlossen.

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