- 10.11.2010, 14:05:58
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Energiepolitik des Landes auf guten Weg gebracht
Lösungskonzept für Neuausrichtung in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz
Bregenz (OTS/VLK) - Das angepeilte Ziel der Energieautonomie und
die zunehmende Verknüpfung von Klimaschutz und Energiespar- bzw.
Energieeffizienzfragen haben zu einer breiten Diskussion um eine
Neugestaltung und Neuorientierung der energie- und klimapolitischen
Maßnahmen in Vorarlberg geführt. Die daran beteiligten Akteure haben
im Lenkungsausschuss "Energiezukunft Vorarlberg" ein Lösungskonzept
erarbeitet, das heute, Mittwoch, nach Diskussion im
energiepolitischen Landtagsausschuss von Landesrat Erich Schwärzler
mit Vertretern der VKW, des Energieinstituts und der vier
Landtagsparteien im Landhaus vorgestellt wurde.
"Vorarlberg ist aufgrund vieler erfolgreicher Initiativen in
Sachen Energieeffizienz, erneuerbare Energieträger und Klimaschutz
heute eine energiepolitische Modellregion. Es ist das Verdienst
vieler engagierter Menschen, Institutionen, Unternehmen und
Gemeinden, dass wir angesichts der künftigen energie- und
klimapolitischen Herausforderungen nicht bei Null beginnen müssen,
sondern bereits auf einem guten Weg unterwegs sind", sagte Landesrat
Schwärzler.
Im Zentrum des heute präsentierten Konzeptes steht ein künftiges
Haus der Energie, das die illwerke/VKW-Gruppe in Bregenz-Weidach
errichten möchte. Hintergrund des Projektes ist der Weg in Richtung
Energieautonomie sowie die künftige Weiterentwicklung des
Unternehmens vom reinen Energieversorger zum vielfältigen
Energiedienstleister, so Vorstandsdirektor Ludwig Summer. Das Haus
der Energie soll Sitz einer neuen Energieeffizienz-Gesellschaft sein,
an der neben den VKW (51 Prozent) auch das Land, die
Wirtschaftskammer, das Energieinstitut und die FH Vorarlberg
beteiligt sein werden. Die wissenschaftliche Leitung der Gesellschaft
soll der Inhaber des VKW-Stiftungslehrstuhls an der FHV übernehmen.
Auch das VKW-Kundenzentrum und der Bereich Energieeffizienz und
Alternativenergien werden ins künftige Haus der Energie übersiedeln.
Darüber hinaus können dort auch andere Betriebe, die am Ziel
Energieautonomie mitwirken, ansiedeln. Sie bleiben auch an diesem
Standort als eigenständig erkennbar. Bis 2013 soll das Haus der
Energie bezugsfertig sein.
Das Energieinstitut bleibt eine selbständige und unabhängige
Einrichtung mit dem Auftrag, weiter eine Vordenkerfunktion für
sinnvollen Energieeinsatz und erneuerbare Energieträger zu übernehmen
und Beratung, Forschung und Begleitung zu diesen Themen wahrzunehmen.
Zwischen Energieinstitut und VKW wird eine Kooperationsvereinbarung
abgeschlossen, um Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Am Standort in
Dornbirn könnten durch die Überlegungen der FHV in Richtung eines
Vollstudienganges "Energieeffizienz" zusätzliche
Kooperationsmöglichkeiten entstehen. Geschäftsführer Adi Groß wird
Mitte kommenden Jahres aus dem Energieinstitut ausscheiden und sich
auf die Leitung des neuen Fachbereiches Energie, Klimaschutz und
effiziente Ressourcennutzung im Amt der Landesregierung
konzentrieren.
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