Wirtschaftsnahe Forschungsförderung

Wien (OTS) - Die angewandte, außeruniversitäre, wirtschaftsnahe Forschungsförderung darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen, fordert FORSCHUNG AUSTRIA Präsidentin Gabriele Ambros. Die FORSCHUNG AUSTRIA ist ein Verein mit so hochkarätigen Mitgliedern wie AIT Austrian Institute of Technology, JOANNEUM RESEARCH, salzburg research, Carinthian Tech Research, Upper Austrian Research und Austrian Cooperative Research. "Wir sehen uns als Partner der Wirtschaft und helfen denjenigen Unternehmen, die keine eigene Forschungsabteilung haben", so Ambros.

Mit niederschwelligen, unbürokratischen Instrumenten wie dem Innovationsscheck sei es gelungen, etwa 3.900 KMUs zu einer Kooperation mit einem Forschungsinstitut zu bewegen. Fast 45% der betreffenden Unternehmen haben bei der FFG ein Folgeprojekt eingereicht. "Die Basisprogramme der FFG sind ein Schlüssel zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Die KMUs sind es, die 95% der österreichischen Unternehmen und damit die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Sie zu fördern, bedeutet Wirtschaftswachstum und geringe Arbeitslosigkeit", so Ambros weiter.

Die FORSCHUNG AUSTRIA betont auch die Wichtigkeit der ausreichenden Finanzierung der österreichischen Universitäten. Die Absolventen der Unis sind schließlich die Mitarbeiter der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. "Es macht aber wenig Sinn, den Unis nur Geld zu überweisen und keine strukturellen Maßnahmen zu planen. Um an die Spitze zu kommen, braucht es nicht nur Geld", so der Vizepräsident der FORSCHUNG AUSTRIA, Siegfried Reich von salzburg research. Man müsse viel eher die Interdependenzen der einzelnen Systeme beachten und sie optimal aufeinander abstimmen.

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