• 08.11.2010, 13:29:03
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Ranner zu Körperscannern: Kosten-Nutzen-Faktor prüfen

Gespräche mit heimischen Sicherheitsexperten und Praktikern

Brüssel, 8. November 2010 (OTS) "Wir brauchen dringend
europaweit einheitliche Sicherheitsstandards auf Flughäfen. Das
lästige Durchscannen jedes einzelnen Schuhs, des Gürtels und loser
Handgepäcksstücke muss schleunigst ein Ende haben. Die derzeit
unterschiedlichen Maßnahmen bei den Sicherheitskontrollen führen zu
Chaos und zu enormen Zeitverlusten", so ÖVP-Verkehrssprecherin Dr.
Hella Ranner. "Ein möglicher Einsatz der umstrittenen Körperscanner
muss auf alle Fälle auf Effizienz und Verhältnismäßigkeit geprüft
werden. Bis dato sehe ich nicht den entsprechenden Kosten-Nutzen-
Faktor", so Ranner, die erst im September bei der 19. Sitzung des
Ausschusses 'Sicherheit' der Salzburger Flughafen GmbH mit Experten
über die mögliche Einführung von Körperscannern diskutierte. ****

"Die alleinige Einführung von Körperscannern zur Sicherheit der
Bürger ist zu wenig. Wir brauchen ein generell überarbeitetes
Sicherheitskonzept auf europäischen Flughäfen. Diese Maßnahmen
dürfen aber den Passagieren keine zusätzlichen Bürden oder gar
Kosten auferlegen", so Ranner, die darauf hinweist, dass eine
Kurzschlussaktion à la 'Flüssigkeitsverbot Teil II' unbedingt
vermieden werden müsse.

Morgen Vormittag wird sich der Verkehrsauschuss des
Europäischen Parlaments mit diesem Thema beschäftigen. "Ich werde
vor allem die Anliegen österreichischer Sicherheitsexperten in die
Diskussion mit einbringen. Denn die Praktiker vor Ort wissen am
besten, vor welchen Herausforderungen wir stehen", so Ranner
abschließend.

Rückfragen: Mag. Andrea Strasser, EVP Pressedienst, Tel.: +32-473-
311175 ([email protected])

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