FSG Wien: Kurzsichtige Budgetpolitik korrigieren

Soziale Verantwortung und sinnvolle Investitionen sind Gebot der Stunde

Wien (OTS/FSG) - "In der aktuellen Verteilungs- und Budgetdebatte nicht locker lassen ist jetzt das Gebot der Stunde der sozialdemokratischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter", sagte FSG Wien-Vorsitzender Christian Meidlinger und gratuliert gemeinsam mit FSG Wien-Landessekretär Gottfried Sommer dem mit großer Mehrheit zum GPA-djp-Vorsitzenden wiedergewählten FSG-Vorsitzenden Wolfgang Katzian, der sich wiederholt für vermögensbezogene Steuern, für eine Sozialmilliarde und gegen die Belastungen von Familien und Studierenden aussprach.

"Die Kürzung der Familienbeihilfe ist ein falsches Signal, Kürzungen in der Bildung wären geradezu fahrlässig", sagte Meidlinger dazu. Die Familien, die Lehrlinge und StudentInnen brauchen Förderung statt zusätzlicher Belastungen. Die FSG Wien unterstützt die Aktionen gegen das unsoziale Familienpaket und erklärt sich solidarisch mit jenen, die von dieser kurzsichtigen Budgetpolitik betroffen wären.

"Zudem hat die Politik in der Vergangenheit durch die Übertragung vieler zusätzlicher Aufgaben ohne Bereitstellung finanzieller Mittel auch die österreichischen Gemeinden in eine schwierige Lage gebracht. Damit sie die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger weiter erbringen können, brauchen sie jetzt auch das nötige Geld", sagte Meidlinger und fordert unter anderem neben sinnvollem Sparen auch sinnvolles Investieren in Zukunftsbereiche wie zum Beispiel den Gesundheits- und Pflegebereich im Rahmen der Sozialmilliarde. "Diese Bereiche schaffen nicht nur Arbeitsplätze, sondern sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Österreich", sagte Meidlinger abschließend.

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