SPÖ Kaiser: FPKÖVP wissen nicht, wovon sie reden!

KABEG-Aufsichtsrat hat einstimmig beschlossen: Einsparpotential von 21 Millionen Euro jährlich im Klinikum Klagenfurt erst ab Jahr 2012. Bis dahin Strukturen und Personalbedarf entwickeln.

Klagenfurt (OTS) - "FPKÖVP glänzen in der Diskussion um die Finanzierbarkeit des Klinikums Klagenfurt wieder einmal nur durch Unwissenheit", kritisiert der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Kaiser heutige Aussagen der Klubobmänner Kurt Scheuch und Stephan Tauschitz scharf.

"2008 wurde im KABEG-Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, dass das vom damaligen KABEG-Vorstand Franz Sonnberger berechnete Einsparpotential im heutigen Klinikum Klagenfurt von jährlich bis zu 21 Millionen Euro erst nach dem Vollbetrieb 2012 gehoben werden kann", stellt Kaiser richtig.

Ebenfalls festgehalten wurde, dass bis dahin Organisationsstrukturen und Personalbedarf entsprechend aufeinander abgestimmt werden müssen. "Genau das, wollte auch Dr. Matthias Angres und will auch ich, mit dem Erfolg, dass wir beide dafür von FPKÖVP unserer Kompetenzen beraubt wurden", stellt Kaiser fest. Der jetzt von FPKÖVP mit dem putschartig durchgepeitschten Gesundheitsverschlechterungsgesetzes eingeschlagene Weg konterkariert dieses einst einstimmig gefasste Ziel.

Um dieses Ziel in Form des Einsparpotentials doch noch zu erreichen und in Verantwortung für Mitarbeiter und Patienten bringt die SPÖ-Kärnten in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtages auch einen Dringlichkeitsantrag ein, mit dem neben der Rücknahme des Gesundheitsverschlechterungsgesetzes und der Rücknahme der fristlosen Entlassung von Dr. Matthias Angres auch die sofortige personelle Ausstattung des Klinikums Klagenfurt gefordert wird.

"Ich appelliere an die Vernunft von FPKÖVP, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und diesem Dringlichkeitsantrag zuzustimmen", so Kaiser abschließend.

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