- 03.11.2010, 16:43:16
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- OTS0237 OTW0237
Angewandte auf Vienna Art Week 2010 mit zwei Ausstellungen vertreten
Wien (OTS) -
Story behold, story betold.
Eine Kooperation des Kunsthistorischen Museums mit der Universität
für angewandte Kunst Wien, Vienna Art Week 2010
PRESSEGESPRÄCH
Do; 11. 11. 201; 10.30 Uhr
Kunsthistorisches Museum Wien/ Kuppelhalle
ES SPRECHEN
- Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM
- Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
- Brigitte Kowanz, Kuratorin
Die Universität für angewandte Kunst Wien präsentiert auf der Vienna
Art Week 2010 erstmals zeitgenössische Kunst in direktem
kunstgeschichtlichem Bezug mit einer ortsspezifischen Intervention.
Die Arbeiten von Friedrich Biedermann, Max Frey, Nikolaus Gansterer,
Constantin Luser, Julie Monaco, Lllevine und das Künstlerduo kozek
hörlonski thematisieren die Schnittstellen zwischen (alter und neuer)
Kunst, Architektur und Medien. Raum wird als experimenteller Ort der
Kommunikation und Interaktion untersucht. Sie alle haben bei Brigitte
Kowanz, der Kuratorin dieser Ausstellung, Transmediale Kunst studiert
und sind mittlerweile selbst sehr erfolgreich.
Nikolaus Gansterer und Wietske Maas etwa tranformieren das
Stilleben Blumen in blauer Vase von Jan Brueghel dem Älteren zurück
in den Zustand des Lebendigen, indem sie es in eine andere Form von
Lesbarkeit transformieren. Sie analyiseren die Blumen und pflanzen
sie an. Im Frühjahr 2011 wird das Bouquet in Form einer einmaligen
Performance neuerlich gesteckt und anschließend im KHM destilliert,
um daraus eine Essenz des Bildes zu gewinnen.
Ein weiteres Beispiel stellt die Manipulation zweier Werke in der
Inkonografie der Landschaft durch Julie Monaco dar: Peter Paul
Rubens' "Gewitterlandschaft mit Jupiter, Philemon und Baucis" und
Jacob van Ruisdaels "Der große Wald". Durch die Manipulation von
vorgegebenen Parametern auf der Basis numerischer Codes entstehen
Oberflächen, die an "Landschaften" erinnern. Monaco erzeugt durch
Rechenprozesse künstliche, digitale Naturen abstrahierter Realitäten.
Das Kunsthistorische Museum bietet für die Angewandte durch ihren
atmosphärischen Zugang in andere Zeiträume die perfekte Location, an
der sich der Spirit der Vergangenheit und junger Esprit miteinander
verschwistern lassen.
VERNISSAGE
Mo, 15. 11. 2010, 19 Uhr
ES SPRECHEN
- Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums mit
MVK und ÖTM
- Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien
- Zur Ausstellung: Brigitte Kowanz, Kuratorin
AUSSTELLUNGSZEITEN
16. 11. 2010 - 12. 12. 2010
ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag - Sonntag, 10 -18 Uhr, Donnerstag 10 - 21 Uhr
Kunsthistorisches Museum
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
RÜCKFRAGEHINWEIS
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Kunsthistorisches Museum mit MVK und ÖTM
Leitung Kommunikation und Marketing
Tel.: +43 (1) 525 24 4021
Mobil: +43 (0)664 / 605 14 4021
E-Mail: [email protected]
Anmeldung zum Pressegespräch: [email protected]
Druck am Limit / Print Unlimited?
Zwei Veranstaltungen, ein Thema.
Galerie Kro Art Contemporary in Zusammenarbeit mit der Klasse
Grafik und Druckgrafik Prof. Schenk, Institut für bildende Kunst,
Universität für angewandte Kunst Wien
"Druck am Limit" versammelt vier Positionen junger
DruckgrafikerInnen der Klasse Grafik und Druckgrafik Prof. Schenk der
Universität für angewandte Kunst Wien, die sich am Limit der
herkömmlichen Definition von Druckgrafik befinden. Das gedruckte
Blatt ist längst nicht mehr ausreichend für Kunst, die mit der
Intention geschaffen wurde, pupliziert zu werden. Druck wird
dreidimensional, Objekt oder bewegtes Bild, wird "papierlose
Druckgrafik". Die Arbeiten von Lili Cristofolini, Renata Darabant,
Simon Gortischnig und Dobroslav Houbenov stehen exemplarisch für das
Ausloten der Grenzen der Druckgrafik durch eine junge Generation von
KünstlerInnen.
VERNISSAGE
Di, 16. 11.2010, 19 Uhr
AUSSTELLUNGSZEITEN
Dienstag -Freitag 14-19 Uhr, So 12-17 Uhr
17. 11. 2010-16. Januar 2011
Kro Art contemporary, Getreidemarkt 15, 1060 Wien
"Print Unlimited" - Eine Diskussion im Project Space am
Karlsplatz, veranstaltet von der Angewandten und Kro Art, bietet die
Gelegenheit, Theorie und Konzept der Arbeiten der StudentInnen zu
erörtern. Die signierte und limitierte Auflage als Kriterium der
Druckgrafik wird zunehmend aufgelöst, die künstlerische Praxis
orientiert sich neu. Die Druckgrafik ist der Ursprung und ein
wesentlicher Teil der Zukunft der Medienkunst. Wie sie das sein kann,
darüber sprechen in kurzen Impulsreferaten Dr. Gabriele Jutz
(Medientheoretikerin), Dr.Monika Knofler (Kunsthistorikerin u.
Direktorin des Kupferstichkabinetts der Akademie der bildenden Künste
Wien) und Mag. Michael Schneider (Kurator und Druckgrafiker) und
stellen die Frage: "Ist die Druckgrafik heute unlimitiert?"
17. 11. 2010, 18 Uhr
Kunsthalle Wien/Videolounge, Museumsplatz 1, 1070 Wien
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