- 29.10.2010, 08:22:05
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ÖH Salzburg: Tausende folgten dem Demo-Aufruf der Salzburger Studierendenvertretungen
2.200 Personen protestierten in Salzburg gegen die Kürzungen der Familienbeihilfe

Salzburg (OTS) - "Finger weg von der Familienbeihilfe!" und
"Bildung kostet Geld, aber Dummheit kostet Zukunft" lauteten Slogans
der DemonstrantInnen in Richtung Bundesregierung. Die Österreichische
HochschülerInnenschaft (ÖH) Salzburg, ÖH Mozarteum und die
Studierendenvertretung der Fachhochschule Salzburg riefen gemeinsam
zur Demonstration auf. Zentrale Anliegen waren die sofortige
Rücknahme der Kürzung der Familienbeihilfe (Herabsetzung des
Bezugsalters von 26 auf 24 Jahre und Wegfall des 13. Beihilfemonats),
das Aus der geplanten Knock-Out-Studieneingangsphase, sowie die
unverzügliche Ausfinanzierung der Universitäten.
"An der Demonstration beteiligten sich rund 2.200 Studierende,
SchülerInnen, Hochschullehrerende und Eltern. Selbst PassantInnen
reihten sich spontan in die Demo ein!", freut sich
ÖH-Salzburg-Vorsitzende Tatjana Markl. "Die drohenden Kürzungen
treffen eben nicht nur Studierende, sondern die ganze Bevölkerung."
Der Protestzug führte vom Mozartplatz über die Nonntalerbrücke,
den Mirabellplatz und die Staatsbrücke zurück in die Salzburger
Altstadt. Am Ende der Demonstration besetzten mehrere hundert
DemonstrantInnen spontan die Staatsbrücke, um gegen die
"bildungspolitische Blockadepolitik von SPÖ und ÖVP" zu
demonstrieren. Nach knapp einer Stunde löste die Polizei das Sit-In
friedlich und ohne Zwischenfälle auf.
Die ÖH Salzburg kündigte weitere Proteste an, wenn die
SPÖ-ÖVP-Bundesregierung nicht einlenkt und ihre bildungs- und
zukunftsfeindliche Politik fortsetzt.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
ÖH Salzburg
Referat für Bildungspolitik
Kay-Michael Dankl
[email protected]
0650/3078660
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