• 27.10.2010, 11:08:07
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  • OTS0099 OTW0099

ÖGB solidarisch mit Studierenden und Familien

Kürzungen im Familienbereich unzumutbar

Wien (OTS/ÖGB) - Bei der Streichung der Familienbeihilfe ab dem
vollendeten 24. Lebensjahr handelt es sich laut ÖGB um
"unverhältnismäßige und unsachliche Belastungen von Familien und
jungen Menschen", so ÖGB-Präsident Erich Foglar. "Ohne die Beratungen
im morgigen ÖGB-Bundesvorstand vorweg nehmen zu wollen, sehen wir
hier vor der Beschlussfassung durch den Nationalrat noch
Änderungsbedarf, denn diese Maßnahme trifft Studierende aus sozial
schwachen Familien überproportional stark."++++

"Wir können nicht über einen Mangel an AkademikerInnen klagen und
gleichzeitig den jungen Menschen und ihren Familien das Studieren
finanziell erschweren oder sogar unmöglich machen", sagt
ÖGB-Präsident Erich Foglar. "Der ÖGB unterstützt die Anliegen der
demonstrierenden jungen Menschen und wird sich auch im
parlamentarischen Prozess im Zuge seiner Stellungnahme für Änderungen
einsetzen."

Laut Studierendensozialerhebung müssen bereits 61 Prozent der
Studierenden einer Erwerbstätigkeit nachgehen um sich ihren
Lebensunterhalt zu verdienen. Foglar: "Durch die Kürzung der
Familienbeihilfe wird dieser Prozentsatz noch weiter ansteigen, das
bedeutet noch längere Studienzeiten und eine weitere Zunahme der
Studienabbrüche."

INFO:
Die Demonstration in Wien beginnt morgen, am 28.10. um 16 Uhr vor der
Universität Wien, die Schlusskundgebung findet um 18 Uhr am Stubentor
statt. Auch in Graz, Linz und Salzburg finden am Donnerstag
Demonstrationen statt.

Rückfragehinweis:

ÖGB-Referat für Öffentlichkeitsarbeit (Leitung)
   Pressesprecherin des ÖGB-Präsidenten Erich Foglar
   1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1
   (01) 53 444 39261
   0664 6145 915
   www.oegb.at

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