- 27.10.2010, 10:33:26
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WGKK: Obfrau Reischl drängt auf Rettung des Kassensanierungspaketes
Kassen setzen auf Gespräche über das Budgetbegleitgesetz
Wien (OTS) - Mit der Reduktion des Kassenstrukturfonds um 60
Millionen. Euro jährlich droht den Gebietskrankenkassen am Ende der
Legislaturperiode - selbst bei Erreichung aller Einsparungsziele -
ein höherer Schuldenstand als 2009. Die Obfrau der Wiener
Gebietskrankenkasse (WGKK) und Vorsitzende der Trägerkonferenz des
Hauptverbandes, Ingrid Reischl, drängt daher auf eine Rettung des
Kassensanierungspaketes: "Ich hoffe, dass im Zuge der Erarbeitung des
Budgetbegleitgesetzes noch Bewegung in dieser Frage entsteht."
Eine mögliche Lösung könnte etwa darin bestehen, statt der nun aus
dem Kassenstrukturfonds gestrichenen 60 Millionen. Euro einen
Forderungsverzicht des Bundes gegenüber den bei der
Bundesfinanzierungsagentur schwer verschuldeten Gebietskrankenkassen
in gleicher Höhe vorzusehen. Auch wäre zu überlegen, den Kassen durch
neue gesetzliche Rahmenbedingungen bessere Instrumente in die Hand zu
geben, um die geforderten Kostendämpfungen noch besser erreichen zu
können. Konkretes Beispiel: Das Herausnehmen der Beitragsprüfer aus
dem Verwaltungskostendeckel.
Obfrau Reischl: "Ich denke, dass alle ein Interesse daran haben,
dass die Kassen gesunden und nicht in Zahlungsschwierigkeiten
geraten. Ich erwarte mir daher konstruktive Gespräche mit den
Entscheidungsträgern zur Fortsetzung der Kassenkonsolidierung."
Rückfragehinweis:
Mag. Evelyn Holley-Spieß
Leitung: WGKK-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (+43 1) 60 122-2254
E-Mail: evelyn.holley-spiess@wgkk.at
http://www.wgkk.at
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