Eine Frage nur: Warum? (von Claudia Grabner)

Ausgabe 26. Okt. 2010

Klagenfurt (OTS) - Es ist die Zeit gekommen, sich eines ernsthaft
zu fragen: Was hat die Koalition daran gehindert, in ihrer Loipersdorfer Wellness-Budgetklausur quasi krankhaft-zwanghaft an ihrem Trotz festzuhalten - und das durchzuziehen, wovor sie Experten, Analysten, Kommentatoren seit Monaten (im Kollektiv und wie mit einer Stimme) warnen? Und vice versa just das umsetzt, was besagte Experten, Analysten, Kommentatoren seit Monaten für phantasieloses Stückwerk halten? Warum? Weder stehen Wahlen an (die nächsten erwarten uns in drei Jahren), noch kann sich die Politik auf ihre alte Leier berufen, nicht Bescheid gewusst zu haben. Deshalb noch einmal die Frage: Warum - wenn nicht die Rache des Wählers zu fürchten war und nicht die Rache irgendeines gekrönten Mediums? Was also bleibt der Koalition von ihrem Pseudo-Tun? Keine Ehre. Kein Lob. Kein Kniefall. Weil sich allesamt wundern über einen Budget-Wurf, der unterm Strich eines ist: nichts. Außer ein kurzfristig kurzsichtiges Geldzusammenkratzen. Und so etwas reicht nicht mehr.

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