- 24.10.2010, 08:46:28
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KFÖ "schwer enttäuscht" über Kürzungen bei Familien
Präsident des Katholischen Familienverbandes, Steindl: Steuererhöhungen belasteten Familien zusätzlich
Wien, 24.10.10 (KAP) "Schwer enttäuscht" über die von der Regierung
beschlossenen Kürzungen bei den Familienleistungen hat sich der
Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) gezeigt. Es sei nicht
nachvollziehbar, dass in einer kinderarmen Gesellschaft die größten
Kürzungen bei den Familien vorgenommen werden, erklärte
KFÖ-Präsident Clemens Steindl in einer ersten Stellungnahme zu den
am Samstag gefassten Sparplänen der Regierung. Die beschlossenen
Steuererhöhungen belasteten die Familien zusätzlich, denen ja
ohnehin schon seit 2002 die immer wieder geforderte Valorisierung
der Familiengelder vorenthalten wird.
Aus dem bisher bekannt Gewordenen lasse sich herauslesen, dass die
"Regierungsklausur kein motivierendes Signal für die Familien
gesetzt hat". Eine wichtige Errungenschaft der Familienpolitik der
letzten Jahre - die 13. Familienbeihilfe - werde fast bis zur
Unkenntlichkeit beschnitten. Gerade die 13. Familienbeihilfe wurde
mit großem Getöse als gesellschaftspolitischer Fortschritt von der
letzten Großen Koalition selbstlobend gefeiert. Der
Familienverbands-Präsident: "Diese 'Hü-hott-Politik' ist das
Gegenteil dessen, was Familien von der Politik erwarten: nämlich
Verlässlichkeit als Basis für die Planbarkeit der Lebensgestaltung."
"Leider müssen wird zur Kenntnis nehmen, dass der gesetzliche
Finanzrahmen, der 254 Millionen Euro Kürzungen gegen die Familien
vorsah, unverändert blieb", zeigte sich Steindl schwer enttäuscht.
"Wir kennen von vielen Anrufen, E-Mails und Postings auf der
KFÖ-Protestwebsite www.familienprotest.at den Unmut der
Bevölkerung", so der Präsident der größten familienpolitischen
Organisation.
Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) jop/
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