• 22.10.2010, 11:27:09
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SJG Kärnten: Sind nach Ortstafeln und AsylantInnen jetzt die Jugendlichen dran?

Kärnten braucht keine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes.

Klagenfurt (OTS) - Nachdem der blaue Tourismusreferent von St.
Kanzian am Montag mit der abstrusen Idee aufgezeigt hat, Jugendliche
aus St. Kanzian in eine Disco in Kühnsdorf "deportieren" zu wollen,
damit sie aus dem Blickfeld der Gäste verschwinden, setzt Landesrat
Ragger jetzt noch eins drauf.

"Warum Herr Ragger trotz eines Rückgangs der von Jugendlichen
verübten Straftaten eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes will,
ist nicht nachvollziehbar. Es sei denn, die FPK sucht mal wieder
Sündenböcke, um ihr politisches Versagen zu kaschieren", erklärt
Michael Raunig, Landesvorsitzender der SJG Kärnten, auch im Hinblick
auf den Umgang der Freiheitlichen in der Ortstafelfrage und beim
Asylrecht.

"Wir werden nicht hinnehmen, dass Ragger & Co. mit solchen Aktionen
die Jugend unter den Generalverdacht stellen, potentiell gewalttätig
und alkoholkrank zu sein! Der Landesrat sollte lieber aktiv daran
mitarbeiten, den Jugendschutz österreichweit zu vereinheitlichen und
Jugendlichen ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes
Erwachsenwerden zu ermöglichen", so Raunig abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis:

Michael Raunig, Landesvorsitzender SJG (0664/3417085)
Heimo Mauczka, Landesjugendsekretär SJG (0664/88540019)/[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS9

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