• 20.10.2010, 10:55:43
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SPÖ Kärnten: OECD Experten gegen Verländerung der Bildungspolitik

Kurs der SPÖ in Bildungspolitik bestätigt: Verländerung auch aus wirtschaftspolitischer Sicht unsinnig. Neue OECD Studie zu Gesundheitsökonomie wird 2011 auch in Kärnten präsentiert

Klagenfurt (OTS) - Die aktuelle Debatte über die Bildungspolitik
und die Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung waren unter
anderem Themen beim gestrigen "Dialog für Kärnten"-Besuch einer
Abordnung der SPÖ Kärnten mit Vorsitzendem Peter Kaiser, Landesrätin
Beate Prettner und Klubobmann Reinhart Rohr an der Spitze bei
Österreich OECD Botschafter Wolfgang Petritsch in Paris.

Eine von Petritsch zum Gespräch geladene Expertenrunde bestätigte
dabei den Kurs der SPÖ gegen eine Verländerung der Bildungspolitik,
weil es auch aus ökonomischer Sicht keinen Sinn machen würde, die
Durchlässigkeit des Bildungssystems durch zum Beispiel neun
verschiedene Bildungssysteme in Österreich zu erschweren.

"In der Diskussion wurde deutlich, dass ein zukunftsweisendes
Bildungskonzept nicht nur in Österreich, sondern weltweit ein
bestimmendes Thema ist. Österreich könnte allerdings von einer
zukunftsorientierten Reform enorm profitieren, weil Bildung
hierzulande das wichtigste Kapital ist", fasst Klubobmann Rohr, der
die Exkursion der SPÖ Kärnten nach Paris und Brüssel organisierte um
wichtige Kontakte zu knüpfen und auszubauen, zusammen.

Petritsch hielt auch fest, dass die OECD aktuell an einer Studie
zur Wirtschaftlichkeit von Gesundheitsversorgungssystemen arbeite.
"Beleuchtet werden darin die Finanzierbarkeit und Vergleichbarkeit
der verschiedenen Systeme, um aufzuzeigen, wo was besser funktioniert
und wer wie davon profitieren kann", hält Kaiser fest. Im Gespräch
mit Petritsch konnte Kaiser vereinbaren, dass Details der Studie, die
Mitte 2011 in Wien vorgestellt wird, gemeinsam in Kärnten präsentiert
werden.

Weitere Themen an diesem Abend waren die Wirtschaftskrise sowie
Atom- und Energiepolitik. "Es wurde deutlich, dass der auch von mir
eingeschlagene Weg, noch mehr Maßnahmen für erneuerbare Energie und
sogenannte Green Jobs zu setzen der richtige ist", so Umwelt- und
Energielandesrätin Beate Prettner.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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