• 19.10.2010, 12:35:37
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future.talk 2010: Steve Wozniak und Ray Kurzweil zur Zukunft der Mensch-Maschine-Interaktion - BILD

v.l.n.r.: Visionär Ray Kurzweil, Hannes Ametsreiter, Generaldirektor Telekom Austria Group und Apple-Mitbegründer Steve Wozniak diskutierten beim future.talk 2010 zum Thema "Manchine".

Wien (OTS) - Apple-Mitbegründer Steve Wozniak und
Zukunftsforscher Ray Kurzweil diskutierten zum Thema "Manchine. From
Mankind to Machine?" - Hannes Ametsreiter begrüßte über 800 Gäste
beim diesjährigen future.talk der Telekom Austria Group

"Man or machine: Who is the master?" Wenn Mensch und Maschine
zunehmend verschmelzen, wer bestimmt wen? Wo braucht der Mensch
Maschinen und wo können ihn diese unterstützen? Mit diesen Fragen
setzte sich die Telekom Austria Group gestern im Rahmen des
future.talk 2010 auseinander und lud dazu mit Steve Wozniak und Ray
Kurzweil zwei herausragende Visionäre nach Wien. Während der
Apple-Mitbegründer und Techniker Wozniak in seinem Vortrag darauf
einging, dass Maschinen unser Bildungs- und Schulsystem
revolutionieren, ist der Erfinder Kurzweil überzeugt, dass
menschliche Schwächen künftig durch Technologie im Körper
ausgeglichen werden. Die beiden Speaker faszinierten mit ihren
Zukunftszenarien die Gäste in der Remise Erdberg.

"Maschinen spielen eine immer größer werdende Rolle in unserem
Leben. Sie machen uns das Leben leichter, nehmen uns Arbeit ab,
unterstützen uns, wenn der Körper wegen Krankheit versagt und
verschaffen uns Zugang zu Informationen, egal, wo wir uns befinden.
Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine ist heute Thema und wird
vor allem auch die Diskussionen der Zukunft bestimmen. Daher ist
"Manchine" auch das Thema beim future.talk 2010", so Hannes
Ametsreiter, Generaldirektor der Telekom Austria Group und Gastgeber
des Abends. Wie Mensch und Technologie zusammenspielen, ist für die
Telekom Austria Group als Infrastrukturanbieter und Innovationsführer
von zentraler Bedeutung.

Steuerung: "Abkürzung" durch menschliche Interfaces

"In Wahrheit geht es nicht um Geld, sondern um Glücklich-Sein",
leitete Steve Wozniak, der Mitte der 70er-Jahre den allerersten
Apple-Computer erdachte, programmierte und auch selbst
zusammenlötete, seine Keynote ein. Auf Enthusiasmus komme es an. Der
Rest ergebe sich quasi von selbst. Grundsätzlich halte er die
Förderung des Erfindergeistes von jungen Menschen für das Wichtigste
überhaupt. In Anspielung auf das "Manchine" Thema des Abends sagte
Wozniak, er könne sich sogar Roboter-Lehrer vorstellen: "Stellen Sie
sich vor, Sie hätten 30 Lehrer in einer Klasse." Denn Schulen "haben
nie genug Geld, weil die Kinder keine Wählerstimmen haben".

Der "dienstälteste" Apple-Mitarbeiter, Philanthrop und Querdenker
hofft auf die baldige Verbreitung von natürlichen, menschlichen
Interfaces - im nächsten Schritt wohl die Gestensteuerung. Der bisher
eintrainierte Umweg über eine Maus scheint ihm heute reichlich
altbacken vorzukommen. Den möglichen Konflikt Mensch/Maschine
begegnete er mit der Gegenfrage "Master or slave - will we even
care?"

Das Web in uns: Wenn Gehirn und Maschine eins werden

"Seit meinem fünften Lebensjahr bin ich Erfinder", stellte sich
Ray Kurzweil vor. Seine Erfindungen sind vielfältig, vom
Flachbettscanner bis zu speziellen Synthesizern, und brachten ihm den
Titel "the ultimate thinking machine" von "Forbes" ein. In den
folgenden sechs Jahrzehnten hat er für seine Erfindungen und sein
visionäres Denken 19 Ehrendoktoratstitel erhalten. Sein Credo lautet:
Nichts - wirklich nichts - ist unmöglich; weder die Energieversorgung
allein aus der Sonne, noch die Nanomedizin, noch die Züchtung von
Hühnerkeulen - anstelle von ganzen Hühnern.

Der Zukunftsforscher zeichnet vor allem für Manchine im Bereich
Medizin ein aus heutiger Sicht fantastisches Bild: Nanoroboter werden
Teil der roten Blutkörperchen - Diabetes und Alzheimer sind heilbar.
Kurzweil führte auch vor Augen, warum er sich mit seinen Prognosen so
sicher ist: In sehr vielen Bereichen verlaufen Entwicklungen gemäß
einer Exponentialfunktion. Von 1 auf 100 Prozent liegen gerade 7
Verdoppelungen, erinnert er an den gymnasialen Mathematikunterricht:
Es kann alles sehr schnell gehen.

Schnittstelle Mensch und Maschine

In der von Ingrid Thurnher moderierten Diskussion sponn das
Publikum die Ideen weiter: Die Fragen drehten sich von einem
"Abschalten" von Genen über die ewige Jugend bis hin zur Übertragung
der eigenen Persönlichkeit auf das Netz - ohne physisch noch
existieren zu müssen. Unter den interessierten Gästen waren Alfred
Hudler, Vorstand Vöslauer sowie die RTR-Geschäftsführer Alfred
Grinschgl und Georg Serentschy, Regina Prehofer, ehemalige
Vorstandsdirektorin der BAWAG P.S.K., Brigitte Jank, Präsidentin der
Wirtschaftskammer Wien und Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes, Peter
Michaelis, ÖIAG-Vorstand, sowie die Nationalratsabgeordneten
Elisabeth Hakel und Karin Hakl.

Für den future.talk öffnete erstmals die Remise Erdberg als
Eventlocation die Tore: Das im 19. Jahrhundert errichtete Gebäude
beherbergt das Wiener Straßenbahnmuseum. Für die künstlerische
Gestaltung der Veranstaltung konnte die Telekom Austria Group Zachary
Lieberman gewinnen. Der US-amerikanische Künstler setzt sich mit der
Schnittstelle Mensch-Maschine auseinander und visualisierte den
future.talk 2010 - und zwar mit einer Maschine. Lieberman entwickelte
ein Programm, das aus Wörtern Bilder zeichnet. Diese Bilder werden
dann von einer Maschine selbstständig geschaffen. Die Gäste konnten
mit dieser Maschine interagieren und selbst ihre Botschaften an die
anderen Gäste schicken.

Bilder zum future.talk 2010 finden Sie unter
http://www.telekomaustria.com/presse/bildarchiv/bildarchiv.php?dosear
ch=1&dc=1&keywords=s%3A0%3A""%3B&category=a%3A1%3A{i%3A0%3Bs%3A19%3A"
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Über die Telekom Austria Group:

Die an der Wiener Börse notierte Telekom Austria Group ist als
führender Telekommunikationsanbieter im CEE-Raum mit 21 Millionen
Kunden in acht Ländern tätig: in Österreich (A1 Telekom Austria,
hervorgegangen aus der Fusion von Telekom Austria TA und mobilkom
austria), Slowenien (Si.mobil), Kroatien (Vipnet), den Republiken
Serbien (Vip mobile) und Mazedonien (Vip operator), Bulgarien
(Mobiltel), Weißrussland (Velcom) sowie in Liechtenstein (mobilkom
liechtenstein). Die Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 16.000
MitarbeiterInnen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen
Umsatz von 4,8 Mrd. EUR. Das breit gefächerte Portfolio umfasst
Produkte und Dienstleistungen im Bereich Sprachtelefonie, Breitband
Internet, Multimedia-Dienste, Daten- und IT-Lösungen, Wholesale sowie
Payment-Lösungen.

Weitere Informationen unter http://www.telekomaustria.com

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. Michaela Egger, Group Communications, Telekom Austria Group:
[email protected]; +43 664 66 39109

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TKA

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