Stift Klosterneuburg informiert 1200 Langenzersdorfer Pächter und Presse falsch

Wien (OTS) - In seinem Rundschreiben an rund 1200 Langenzersdorfer Pächter und einer OTS-APA Pressemeldung vom 27. August 2010 (Stift Klosterneuburg: Pächter-Klage vom Bezirksgericht Korneuburg abgewiesen!) informiert die Immobilienverwaltung des Stift Klosterneuburg, dass durch das klagsabweisende Urteil des Bezirksgerichts Korneuburg vom 27. August nun sowohl für das Stift als auch für die Pächter Rechtssicherheit herrschen würde. Diese Vorgehensweise war unzulässig, da das Urteil bis zur Frist der Einbringung der Berufung durch die Kläger am 23. September nicht rechtskräftig war. Damit wurde der falsche Eindruck erzeugt, dass das Verfahren abgeschlossen und das Urteil rechtskräftig war. Die Aufforderung des Kläger-Anwalts, Dr. Reichholf, an den Stifts-Anwalt zur wahrheitsgemäßen Information an alle Pächter, zeigte nach Fristablauf am 8.10.2010 keine Wirkung, weder seitens des Stifts noch durch dessen Anwalt. Dr. Reichholf geht von einer gezielten Desinformation der Pächter aus und bezeichnet das Urteil des Bezirksgerichts als Fehlurteil, da es in mehreren Punkten mit der Rechtssprechung des OGH unvereinbar ist (auf www.pacht.co.at abrufbar).

Das gegenständliche Verfahren wurde von einem Langenzersdorfer Ehepaar exemplarisch für alle Pächter betrieben, um die analoge Anwendbarkeit des Mietrechtsgesetzes auf deren Bestandsvertrag feststellen zu lassen, ebenso ein Eintritts- und Weitergaberecht.

Rückfragen & Kontakt:

Pächterverein Langenzersdorf
Elisabeth Weidenthaler (Obmann-Stellvertreterin)
0676-3105453, weidenthaler@pacht.co.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004