"Spirituell Verwurzelte sind Hoffnungsträger in globaler Krise"

300 Teilnehmer beim zweiten "Way of Hope"-Treffen in Weiz

Graz, 18.10.10 (KAP) Die Kirchen und Religionen können einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der globalen Krise leisten:
"Menschen, die tief in der Spiritualität verankert sind und aus dieser Überzeugung heraus an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, sind Hoffnungsträger für die gesamte Gesellschaft", betonte der Wiener Theologe Paul M. Zulehner vor 300 Teilnehmern beim zweiten "Way of Hope"-Treffen am Wochenende in Weiz.

Auch der evangelisch-lutherische Altbischof Herwig Sturm setzt auf die Kreativität und die Solidarität überzeugter Christen bei der Bewältigung der ökonomischen und ökologischen Krisen der Gegenwart.. Dabei sei ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen wichtig.

Nicht nur spirituell und politisch wache Katholiken, Protestanten und Orthodoxe sondern auch Angehörige von weiteren Religionsgemeinschaften waren am Wochenende nach Weiz gekommen:
Muslime, Buddhisten, Bahai, aber auch Menschen ohne Konfession. Ehemalige Spitzenpolitiker, Wirtschaftsfachleute, Naturwissenschaftler und Theologen begaben sich vom 15. bis 17. Oktober 2010 in Weiz auf den "Weg der Hoffnung" und tauschten Ideen unter dem Titel "Umbruch als Chance" aus.

In Runden Tischen zu den Themen "Spiritualität und Interreligiosität", "Wirtschaft, Politik und Ökologie", "Kirchen und Ökumene" sowie "Naturwissenschaft und Spiritualität" beschäftigten sich die Teilnehmer der überkonfessionellen Initiative "Way of Hope" mit der globalen Krise und der Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels.

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