• 15.10.2010, 13:18:52
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Eröffnung der Veranstaltung "Gemeinsam gegen Menschenhandel"

Menschenhandel: "Opferschutz und Strafverfolgung der Täter und Täterinnen haben oberste Priorität"

Wien (OTS) - "Menschenhandel ist eine besonders krasse Verletzung
fundamentalster Menschenrechte. Weltweit gibt es an die 30 Millionen
versklavte Menschen. Hauptleidtragende dieser modernen Form der
Ausbeutung sind Frauen und Mädchen, " betonte die nationale
Koordinatorin zur Bekämpfung des Menschenhandels Elisabeth
Tichy-Fisslberger bei der Eröffnung der heutigen Veranstaltung
gemeinsam mit Staatssekretärin Christine Marek.
Anlässlich des Europäischen "Anti-Menschenhandels-Tages" lud das
Außenministerium zur gemeinsamen Veranstaltung unter dem Motto
"Gemeinsam gegen Menschenhandel" in die Diplomatische Akademie Wien

Österreich setzt sich sowohl auf europäischer als auch
internationaler Ebene für die Bekämpfung des Menschenhandels ein und
ist Sitzstaat des zuständigen Büros der Vereinten Nationen für
Verbrechensbekämpfung (UNODC).
Die heutige Veranstaltung unterstreicht den Willen zu einem
gemeinsamen Engagement. Darüber hinaus ist es dass Ziel auch
Österreichs Bevölkerung über dieses verabscheuende Verbrechen, das
vielfach im Verborgenem stattfindet, aufzuklären. Denn auch in
Österreich leben Menschen, die unter sklaverei-ähnlichen Zuständen
arbeiten müssen.
"Der Schutz der Opfer und die Strafverfolgung der Täter sowie die
Bekämpfung der dahinter stehenden Strukturen der organisierten
Kriminalität haben oberste Priorität. Dies bedeutet auch mehr
Sicherheit für die österreichische Bevölkerung", so die nationale
Koordinatorin. Die vom Außenministerium geleitete
innerösterreichische "Task Force Menschenhandel" erfülle dabei als
"Vernetzungs-Instrument" zwischen Ministerien, Ländern und NGOs eine
wichtige Aufgabe.

Anlässlich der Veranstaltung wird auch erstmals die unter der
Leitung des Außenministeriums erstellte Ausstellung "Menschenhandel -
die Sklaverei im 21. Jahrhundert" gezeigt.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
mailto:[email protected]
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at

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