• 15.10.2010, 11:23:13
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RfW-BO Amann: Bringen Petition ein, um Trafikanten den Status des "Glücksspielfachhändlers" zu sichern

"Wird die Lotto-Lizent EU-weit ausgeschrieben, wäre das das Ende der bewährten Vertriebsstruktur und das wirtschaftliche "Aus" für die Trafikanten. Es herrscht "Gefahr im Verzug"."

Wien (OTS) - "Wenn - wie in der heutigen "Presse" zu lesen ist -
Juristen davon ausgehen, dass auch die Lotterien- und die VLT-Lizenz
EU-weit ausgeschrieben werden muss, wäre das das Ende der bewährten
Vertriebsstruktur von Produkten wie Lotto, Toto usw. über die
heimischen Trafikanten," warnt WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann
Fritz Amann. Deren Existenzgrundlage stehe damit auf dem Spiel.
"Deshalb werden wir in den nächsten Tagen gemeinsam mit
FPÖ-Nationalrat und Behindertensprecher Norbert Hofer eine Petition
im Nationalrat einbringen, die den Trafikanten den Fachhändlerstatus
für Tabak und Glücksspielprodukte sichert. So kann gewährleistet
werden, dass die bewährte Vertriebsschiene für Glücksspielangebote
wie 6 aus 45, Zahlenlotto, Rubbellose usw. gesichert wird, und die
wirtschaftliche Existenz von Trafikanten nicht zerstört werden kann",
so Amann abschließend.

Der RfW habe bereits vor Wochen davor gewarnt, dass es nach dem
EuGH-Urteil und der teilweisen Aufhebung des Glückspielmonopols in
Österreich bald nicht mehr nur um Casino-Standorte und Spielbanken
gehen werde."Durch das massive Vorgehen der EU gegen das Rauchen -
Stichwort Verkauf unter der "Budel" - wird ein Standbein der
heimischen Trafikanten bald einknicken. Das zweite, das Glücksspiel,
ist nun ebenfalls massivst gefährdet!", warnt Amann.

Werden dann auch noch die Tabaksteuern erhöht, würde das die
Trafikanten vollends an den Rand des wirtschaftlichen "Aus" drängen.
"Mit unserer Petition wäre die Existenzgrundlage der heimischen
Trafikanten gesichert. Wir hoffen, dass die Regierung nach den
Immobilien-Maklern jetzt nicht auch noch den nächsten Berufsstand
"vor die Hunde" gehen lässt. Denn immerhin handelt es sich bei rund
der Hälfte der Trafikanten um vorzugsberechtige Personen", so Amann
abschließend.

Rückfragehinweis:
Rfw - Bundesmedienreferat
Isolde Seidl
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
[email protected]
http://www.rfw.at

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