- 14.10.2010, 09:16:22
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EANS-News: Julia Klöckner und CompuGroup Medical machen sich für Organspende stark
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Utl.: Repräsentative Umfrageergebnisse: Ärzte sind Lebensretter aus Überzeugung
Koblenz (euro adhoc) - 14. Oktober 2010: Die Wartelisten sind lang, die Zahl von
Spenderorganen knapp und die Verzweiflung Betroffener groß. Noch immer stoßen
Organspenden in der Bevölkerung auf Vorbehalte. Der Informationsbedarf ist
groß. Mit der Aktion '(M)ein Klick fürs Leben` möchte CompuGroup Medical
interessierte Ärzte dabei unterstützen, zu diesem wichtigen Thema aufzuklären
und zu überzeugen. Die parlamentarische Staatssekretärin und CDU Landeschefin
von Rheinland-Pfalz Julia Klöckner hat die Schirmherrschaft für dieses
wichtige, Leben rettende Projekt übernommen.
Bei der Organspende werden Organe prinzipiell nach dem Ableben eines Spenders
anderen schwerkranken Menschen zur Verfügung gestellt. Das Einverständnis der
möglichen Spender muss zu Lebzeiten dokumentiert werden, bislang am besten in
einem Organspendeausweis. Ohne diese offizielle Zustimmung ist eine
Organtransplantation unmöglich. Das ist auch vielen Ärzten bewusst, die die
Zahl lebensrettender Organverpflanzungen steigern wollen. Mehr als die Hälfte
der Befragten (50,9 Prozent) bekunden bereits ihre persönliche
Spendenbereitschaft in einem Organspendeausweis. Allerdings handeln nicht alle
Mediziner so konsequent. Mehr als jeder Dritte (35,2 Prozent) gibt an, sich
darüber noch keine Gedanken gemacht zu haben. Nur 13,6 Prozent haben sich
bewusst gegen einen Organspendeausweis entschieden.
Grundsätzliche Spendenbereitschaft gefragt
Statistiken belegen es in alarmierender Deutlichkeit: In Deutschland gab es in
den letzten Jahren immer weniger Organspenden und Organtransplantationen - eine
Entwicklung, der derzeit auch die deutsche Gesundheitspolitik entgegenzusteuern
versucht. Eine Mehrzahl der befragten Ärzte ist der Ansicht, dass diese Zahlen
durch eine neue Regelung zur Organspende verbessert werden können. Mehr als
sieben von zehn (72 Prozent) sprechen sich für eine Umstellung der bislang
geltenden Zustimmungs- auf eine Widerspruchslösung aus. Das hieße in der
Praxis, dass eine explizite Zustimmung nicht mehr erforderlich ist und aktiv
widersprochen werden muss, wenn man nicht spenden möchte. Dahingegen hält ein
Viertel der Ärzte (26,8 Prozent) an der bisherigen Zustimmungslösung fest.
Spenden ja, aber kein Organspendewettbewerb
Wer bereit ist, die eigenen Organe nach dem Tod zur Verfügung zu stellen,
sollte das nicht aus egoistischem Kalkül tun. So die Auffassung von fast zwei
Dritteln der befragten Mediziner (63 Prozent). Sie sind strikt dagegen, dass
die Organspendebereitschaft mit einem besseren Listenplatz bei der Organvergabe
belohnt wird. Allerdings findet nicht jeder Arzt solche Hintergedanken
anrüchig. Weit mehr als jeder Dritte (35 Prozent) findet es gerecht, dass
spendewillige Menschen im Ernstfall schneller an ein Spenderorgan kommen.
Noch immer viel Aufklärungsbedarf
Obwohl deutsche Ärzte Organspenden positiv gegenüberstehen, geben sie diese
Überzeugung im Praxisalltag noch zu wenig aktiv weiter. Immerhin sagen drei von
zehn der Befragten (30 Prozent), dass sie ihre Patienten bewusst ermuntern,
sich aktiv mit dem Thema der Organspende auseinander zu setzen - allerdings nur
in bestimmten Fällen. Mehr als sechs von zehn Ärzten (60,5 Prozent) geben zu,
die Patienten auf dieses Thema quasi nie anzusprechen. Nur knapp einer von zehn
(9,5 Prozent) betont, dass er meistens versucht, bei den Patienten Interesse zu
wecken. Ein Interesse, das Julia Klöckner und CompuGroup Medical durch die
Aktion '(M)ein Klick fürs Leben` künftig verstärken möchten.
Über CompuGroup Medical AG
CompuGroup Medical ist eines der führenden eHealth-Unternehmen weltweit. Seine
Softwareprodukte zur Unterstützung aller ärztlichen und organisatorischen
Tätigkeiten in Arztpraxen und Krankenhäusern, seine
Informationsdienstleistungen für alle Beteiligten im Gesundheitswesen und seine
webbasierten persönlichen Gesundheitsakten dienen einem sichereren und
effizienteren Gesundheitswesen. Grundlage der CompuGroup Medical Leistungen ist
die einzigartige Kundenbasis von etwa 370.000 Ärzten, Zahnärzten,
Krankenhäusern und Netzen sowie sonstigen Leistungserbringern. CompuGroup
Medical ist das eHealth-Unternehmen mit der weltweit größten Reichweite unter
Leistungserbringern. Das Unternehmen ist in 14 europäischen Ländern sowie in
Malaysia, Saudi Arabien, Südafrika und in den USA tätig und beschäftigt derzeit
rund 3.000 Mitarbeiter.
Der CGM GesundheitsMONITOR:
Der CGM GesundheitsMONITOR ist eine gemeinsame Initiative der CompuGroup
Medical, der Medical Tribune sowie der Rhein-Zeitung. Monatlich werden
repräsentative Umfragen unter 440 Allgemeinmedizinern, Internisten,
Kinderärzten und Gynäkologen zu aktuellen Fragestellungen im Gesundheitssystem
durchgeführt. Grafiken zum Download und kostenlosem Abdruck, Veröffentlichung
sowie Informationen zur repräsentativen Umfrage finden Sie unter www.cgm-
gesundheitsmonitor.de
Über Medical Tribune:
Seit über 40 Jahren gehört die Medical Tribune zu den meistgelesenen Fachtiteln
für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Die beliebte Wochenzeitung bietet eine
attraktive Mischung praxisrelevanter Themen aus Medizin, Gesundheits- und
Berufspolitik sowie fachspezifische Wirtschaftsfragen. In einzigartiger Weise
verwirklicht Medical Tribune vielseitige Fortbildung, persönliche Beratung und
Lesefreude in einem Zeitungskonzept. Die Erfolgsgeschichte der Medical Tribune
wird seit Jahrzehnten von der unabhängigen Leserschaftsuntersuchung (LA-MED)
dokumentiert.
Über Rhein-Zeitung:
Das Verbreitungsgebiet der Rhein-Zeitung verbindet die Ballungsräume Köln-Bonn
und das Rhein-Main-Gebiet. Im Zentrum liegt die wirtschaftsstarke Region um
Koblenz. Mit einer Auflage von rund 224.000 Exemplaren und 17 Lokalausgaben
zählt die Rhein-Zeitung ca. 640.000 Leser.
Rückfragehinweis:
CompuGroup Medical AG
Barbara Müller
Referentin Presse und Medien
T +49 (0) 261 8000-1293
F +49 (0) 261 8000-3284
E-Mail: [email protected]
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Unternehmen: CompuGroup Medical AG
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