- 12.10.2010, 11:38:24
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Top 500-Unternehmen aus Zentral- und Osteuropa verzeichneten 2009 einen Umsatzrückgang von 16,6%. - BILD

Wien (OTS) - Das aktuelle Ranking der "CEE Top 500" zeigt, dass
die Krise im Jahr 2009 - anders als 2008 - auch die Top-Unternehmen
aus Zentral- und Osteuropa erfasst hat. Die Großunternehmen bleiben
aber ein wichtiger Stabilitätsfaktor für den Arbeitsmarkt in der
Region. Wie im Vorjahr führt Polen das Ranking der CEE Top 500 mit
142 Betrieben an, diesmal gefolgt von Ungarn und Tschechien.
Der internationale Kreditversicherer Coface präsentierte heute
die "CEE Top 500", sein jährliches Ranking der 500 größten
Unternehmen aus Zentral- und Osteuropa. Der Vergleich zum Vorjahr
offenbart die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die
Großunternehmen in CEE. War 2008 für die Top Player aus der Region
noch ein Jahr mit Zuwächsen, so brach 2009 der Umsatz der CEE Top 500
um 16,6% ein. Der Netto-Profit sank sogar um 27%, was knapp
7 Mrd. Euro entspricht. Besonders unter der Wirtschaftskrise gelitten
haben die Automobilbranche mit einem Umsatzeinbruch von knapp 39%
sowie die Metallindustrie mit einem Minus von 40%. Durch
Neueinsteiger auf sich aufmerksam machten hingegen die
Transportbranche, die Energieversorger und der Einzelhandel.
2009 nur Polen mit BIP-Wachstum
Die CEE Top 500 spiegeln damit die wirtschaftliche Entwicklung der
Länder Zentral- und Osteuropas wieder, die von der Wirtschaftskrise
unterschiedlich stark betroffen waren: Den größten Einbruch im BIP
hatte Lettland mit -17% zu verzeichnen, dicht gefolgt von der Ukraine
(-16%), Litauen (-15%) und Estland (-14%). Wesentlich besser
standhalten konnten Serbien (-4%), die Tschechische Republik (-4,3%)
und die Slowakei (-4,5%). Das einzige Land der Region mit einem
positiven Ergebnis war Polen, dessen BIP auch im Jahr 2009
um +1,4% wuchs.
Dobringer: Wirtschaftliche Dynamik genau beobachten
Martina Dobringer, Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende von
Coface Austria und Central Europe, wies im Rahmen der Präsentation
darauf hin, wie wichtig es sei, die Entwicklung in CEE im Auge zu
behalten: "Zentral- und Osteuropa zeichnet sich durch eine starke
wirtschaftliche Dynamik aus, die es sehr genau zu beobachten gilt.
Die CEE Top 500, die jedes Jahr in enger Kooperation mit den
Niederlassungen von Coface in der Region erstellt werden, sollen dazu
einen Beitrag leisten." Zur Präsentation der CEE Top 500
waren daher auch zwei profunde Kenner der Region nach Wien gekommen:
Katarzyna Kompowska, Country Manager Coface Poland und Country
Cluster Manager Polen und Baltikum, sowie ihr Kollege Cristian
Ionescu, Managing Director Coface Romania und Country Cluster Manager
Ungarn, Slowakei und Bulgarien.
Polen vor Ungarn und Tschechien
Wenig überraschend stellt Polen mit 142 Firmen - trotz eines
zahlenmäßigen Rückgangs - auch dieses Jahr wieder die meisten
Unternehmen in den CEE Top 500. Nach einer Änderung der gesetzlichen
Meldevorschriften schafften es diesmal 83 ungarische Firmen in das
Top-Listing, wodurch sich Ungarn - unbeeindruckt vom starken Rückgang
des BIP im Jahr 2009 - im Ländervergleich den 2. Platz sicherte. Die
Tschechische Republik stellt hingegen nur mehr 69
Unternehmen der CEE Top 500 und rutschte damit auf Platz 3 des
Rankings. Schlusslicht ist, so wie im Vorjahr, der kleine baltische
Staat Estland.
Knapp ein Drittel der Unternehmen ist dieses Jahr neu im Ranking
vertreten, was auch die wirtschaftliche Dynamik dieser Region
widerspiegelt.
Wichtiger Arbeitgeber
Eine genauere Betrachtung zeigt, dass die Großunternehmen ein
wichtiger Stabilitätsfaktor für den Arbeitsmarkt in Zentral- und
Osteuropa sind. Trotz der gesunkenen Umsätze ist die Zahl der
Beschäftigten in den CEE Top 500 im Krisenjahr 2009 um 3,5%
gestiegen. Über 2,5 Mio. Menschen - immerhin 3,5% aller Beschäftigten
- arbeiteten im vorigen Jahr bei einem der Top-Player in der Region,
in Slowenien sind sogar 10,1% und in Ungarn 8,9% aller
Erwerbstätigen in einem Betrieb aus dem Listing beschäftigt. Die
meisten Beschäftigten in den CEE Top 500 entfielen auf Polen gefolgt
von der Ukraine und Ungarn.
Über die CEE Top 500:
Die Liste der CEE Top 500 ist ein Gemeinschaftsprojekt aller
Niederlassungen von Coface in Zentral- und Osteuropa. Das Ranking
umfasst die größten Unternehmen der Region - gemessen an deren Umsatz
im Kalenderjahr 2009 - und wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten
Mal erstellt. Dabei wurden folgende Länder berücksichtigt: Bulgarien,
Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien,
Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. In
jedem dieser Länder wurden die größten Unternehmen
(ab einem Umsatz von 120 Mio. Euro) ermittelt, wobei
Finanzdienstleister wie z. B. Banken, Versicherungen,
Leasinggesellschaften oder Börsenmakler nicht berücksichtigt wurden.
Neben dem Umsatz beinhaltet das Ranking der CEE Top 500 andere
wichtige Unternehmenskennzahlen, darunter den Net-Profit, die
Anzahl der Beschäftigten und die jeweiligen Veränderungen zum
Vorjahr.
Über Coface Austria und Coface Central Europe:
Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen,
Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei, Tschechien, Rumänien und
Bulgarien ist seit der Gründung 1954 ein führendes Unternehmen am
heimischen Markt für Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface
Austria eine Tochter der französischen Coface und damit Teil eines
der drei Global Player am Kreditversicherungsmarkt. Die
Schwestergesellschaft Coface Central Europe ist seit 20 Jahren
Marktführer für Wirtschaftsinformationen in 13 zentraleuropäischen
Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten Region Inkassoservices
an. Coface Central Europe ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Coface
(75%) und des KSV1870 (25%). Seit 2002 ist Wien innerhalb des
Coface Konzerns Headquarter für Zentral- und Osteuropa, die gesamte
Region zählt bereits über 700 Mitarbeiter/innen.
Über Coface:
Ziel von Coface ist die Vereinfachung des globalen B2B-Geschäfts
mittels der vier Geschäftssparten Kreditversicherung,
Wirtschaftsinformation und -bewertung, Inkasso und Factoring. Diese
ermöglichen die teilweise oder komplette Auslagerung des
Forderungsmanagements sowie die Finanzierung und Versicherung der
Forderungen. 6.600 Mitarbeiter/innen in 67 Ländern bieten
130.000 Kundinnen und Kunden - darunter 45% der 500 größten
Unternehmen - weltweit lokales Service an. Coface ist eine Tochter
der französischen Bank Natixis (Stammkapital 12,8 Mrd. Euro, Ende
Juni 2010).
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=201010&e=20101012_c&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Coface Austria Holding AG Susanne Krönes Head of Marketing and Communications 01/515 54 - 512 [email protected] http://www.coface.at
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