FPK-KO Scheuch: Wer von Versöhnung spricht, soll keine neuen Gräben aufreißen

Klagenfurt (OTS) - Als eindeutigen Rückschritt in der Annäherung zwischen Volksgruppe und der Kärntner Landesregierung wertet FPK-Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch die heutige Rede von Valentin Inzko anlässlich des Festaktes zum 90. Jahrestag der Kärntner Volksabstimmung im Großen Wappensaal des Landhauses. "Jemand, der immer von Versöhnung spricht und selbst in seiner Rede zum 10. Oktober die historische Chance auslässt, Versöhnung zu üben, sondern gegenseitige Aufrechnungen betreibt, befindet sich auf einen Irrweg. Inzko hat in einer Leseübung sein wahres Gesicht gezeigt, was bei vielen Zuhöreren nur Kopfschütteln auslöste", sagt Scheuch.

Absoluter Tiefpunkt der Rede sei gewesen, dass er die Kärntner Abwehrkämpfer mit Nazi-Deutschland in Verbindung zu bringen versuchte, was Scheuch auf das Schärfste zurückweist. Von einem Diplomaten hätte man sich auf jeden Fall mehr erwarten können und im Annäherungsprozess habe Inzko eine große Chance vertan. "Ein gemeinsames Kärnten stellen wir uns jedenfalls anders vor als die Aufrechnungstheorien nationalslowenischer Couleurs", so Scheuch.

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