• 08.10.2010, 18:09:02
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FPK-KO Scheuch: Wer von Versöhnung spricht, soll keine neuen Gräben aufreißen

Klagenfurt (OTS) - Als eindeutigen Rückschritt in der Annäherung
zwischen Volksgruppe und der Kärntner Landesregierung wertet
FPK-Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch die heutige Rede von Valentin
Inzko anlässlich des Festaktes zum 90. Jahrestag der Kärntner
Volksabstimmung im Großen Wappensaal des Landhauses. "Jemand, der
immer von Versöhnung spricht und selbst in seiner Rede zum 10.
Oktober die historische Chance auslässt, Versöhnung zu üben, sondern
gegenseitige Aufrechnungen betreibt, befindet sich auf einen Irrweg.
Inzko hat in einer Leseübung sein wahres Gesicht gezeigt, was bei
vielen Zuhöreren nur Kopfschütteln auslöste", sagt Scheuch.

Absoluter Tiefpunkt der Rede sei gewesen, dass er die Kärntner
Abwehrkämpfer mit Nazi-Deutschland in Verbindung zu bringen
versuchte, was Scheuch auf das Schärfste zurückweist. Von einem
Diplomaten hätte man sich auf jeden Fall mehr erwarten können und im
Annäherungsprozess habe Inzko eine große Chance vertan. "Ein
gemeinsames Kärnten stellen wir uns jedenfalls anders vor als die
Aufrechnungstheorien nationalslowenischer Couleurs", so Scheuch.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub in Kärnten
Landhaus
9020 Klagenfurt

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