• 08.10.2010, 15:29:56
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Chinesischer Forschungsminister Wan Gang zu Gast bei Ministerin Beatrix Karl

Ideenaustausch in hochkarätiger Runde über Möglichkeiten der intensiveren Zusammenarbeit

Chinesischer Forschungsminister Wan Gang zu Gast bei Ministerin Beatrix Karl

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl hat heute Nachmittag den Forschungsminister der Volksrepublik
China, Wan Gang, zu einem Gespräch im Wissenschaftsministerium
empfangen. "Zwischen China und Österreich bestehen bereits
erfolgreiche Kooperationen, die in Zukunft noch verstärkt werden
sollen", so die Ministerin. Bei einem Gedankenaustausch in
hochkarätiger Runde wurde über die Möglichkeiten der intensiveren
Zusammenarbeit diskutiert. Anwesend waren u.a. uniko-Präsident Rektor
Dr. Hans Sünkel, ÖAW-Präsident Dr. Helmut Denk, FWF-Vizepräsidentin
Dr. Christine Mannhalter und Dr. Brigitte Winklehner, Präsidentin des
Eurasia-Pacific Uninet.

China kann im Bereich Wissenschaft und Forschung gerade in den
vergangenen Jahren auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung verweisen,
so hat sich etwa Chinas Input in die Forschung in den vergangenen
drei Jahren verfünffacht und China hat großes Interesse, Partner zu
finden, um an den Grand Challenges wie Demografie und Klimawandel
gemeinsam zu arbeiten.

Tragende Säule der Kooperationen zwischen China und Österreich seien
verschiedene Institutionen und Einrichtungen, die die beschlossenen
Verträge "mit Leben erfüllen", dankte die Ministerin den anwesenden
Vertreter/innen der Universitäten(konferenz), der Österreichischen
Akademien der Wissenschaften (ÖAW), des Wissenschaftsfonds FWF, des
Österreichischen Austauschdienstes (OeAD) sowie von Eurasia-Pacific
Uninet.

Österreichs Universitäten sind bei Studierenden aus China gefragt: Im
Wintersemester 2009 waren rund 1.260 Studierende aus China an den
heimischen Unis. Das Sinologie-Studium an den heimischen Unis ist
ebenso stark gefragt, im Wintersemester 2009 waren es 742
Studierende. Das China-Zentrum der Universität Salzburg ist ebenso
wie das Konfuzius-Institut an der Universität Wien ein großer Erfolg
und die Eröffnung eines zweiten Konfuzius Instituts im Oktober 2010
in Graz verdeutlicht das steigende Interesse der Österreicherinnen
und Österreicher an China. Einen wichtigen Beitrag zu den bilateralen
Beziehungen leistet auch das Eurasia-Pacific Uninet, insbesondere bei
der Schaffung gemeinsamer Forschungszentren etwa in den Bereichen
Biomarker, Tunnelbau, Umweltschutz und Medien.

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

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