JUGENDVERTRETUNG: Abschiebung zeigt Unmenschlichkeit aktueller Asylpolitik!

Die BJV kritisiert angesichts der heutigen Abschiebung von zwei kosovarischen Mädchen das harte und unangemessene Vorgehen in der Asylpolitik. Politik muss Konsequenzen ziehen!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich zutiefst bestürzt über die Abschiebung der zwei Mädchen aus dem Kosovo: "Für uns ist es unverständlich und völlig unangemessen mit welcher Härte hier durchgegriffen wird", so BJV-Vorsitzende Magdalena Schwarz. Auch die heutigen Kommentare von der Innenministerin zu diesem Fall sind für die BJV nur noch als zynisch einzustufen. "Hier zeigt sich wieder einmal, in welche Richtungen die Asylpolitik der aktuellen Regierung geht und dass hier sogar internationale Standards wie die UN-Kinderrechtskonvention missachtet werden", kritisiert Schwarz. "Wir finden es äußert bedenklich, dass auf Kosten von asylsuchenden Menschen politisches Kleingeld gemacht wird. Das ist einem Land wie Österreich einfach unwürdig."
Die BJV fordert nicht nur die Innenministerin, sondern auch Kanzler und Vizekanzler auf, die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen und endlich Schritte in Richtung eines humanen Asylrechts zu setzen. "Denn das völlig unangemessene Vorgehen im Asylbereich darf nicht länger so weiter gehen", so Schwarz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: nicole.pesendorfer@jugendvertretung.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BJV0002