- 06.10.2010, 11:56:58
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FP-Madejski: Wiener Wohnen zockt Mieter im Karl Mark Hof unverschämt ab
Wiener Wohnen kündigt Privatgärtnerei, Außenbetreuung übernimmt und verlangt mehr als das Doppelte!
Wien (OTS/fpd) - Eine überaus skandalöse Abrechnung für die
Grünflächenpflege wurde den Mietern des Gemeindebaus Karl Mark Hof in
Döbling vorgelegt. Nachdem Wiener Wohnen Außenbetreuung aus
unerklärlichen Gründen die bisherige Privatgärtnerei ablöste, kam es
seit 2008 zu einer Preissteigerung von über 100 Prozent, kritisiert
heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Madejski.
Im Karl Mark Hof gibt es schöne Grünanlagen. Von einer privaten
Gärtnerei wurde die 6.600m2 große Fläche jahrelang immer zur vollsten
Zufriedenheit der Mieter und zudem sehr kostengünstig durchgeführt.
Etwa 5.300 Euro wurden im Schnitt pro Jahr von der Firma in Rechnung
gestellt. Seit nun Wiener Wohnen Außenbetreuung 2008 diese Arbeiten
übernommen hat, sind plötzlich zwischen 11.000 und 12.000 Euro zu
bezahlen, deckt Madejski die unglaubliche Preissteigerung auf.
Außerdem erfolgte, nachdem der bisherige Gärtner einfach gekündigt
wurde, keine Ausschreibung. Lediglich Bauten in Wien (allgemein so
üblich) mit vielen Bäumen, abschüssigen Flächen oder anderen
Hindernissen werden Privatgärtnern übergeben und die "leicht zu
pflegenden Flächen" wie in diesem Fall übernimmt die "Außenbetreuung"
mit über hundertprozentiger Preissteigerung.
Bereits im März 2009 wurde auch der Bürgermeister von dieser
gewaltigen Betriebskostensteigerung informiert, doch gab es bis heute
keine Reaktion, denn - so Madejski - eine Krähe hackt der andern kein
Auge aus. In diesem Fall sind es offensichtlich "zwei rote Krähen".
Stadtrat Ludwig brauche anscheinend eigene Grünflächen-Watcher, die
ihm mitteilen in welchen Bauten ordentlich gepflegt wird und in
welchen nicht bzw. überhöhte Preise verlangt werden.
Abschließend forderte Madejski Ludwig auf, die Preissteigerungen
umgehend kontrollieren zu lassen und den Mietern diese überhöhten
Kosten nächstes Jahr bei der Betriebskostenabrechnung 2010 rück zu
erstatten. Geschehe dies nicht, werden die 100 Inseratenseiten von
Wiener Wohnen, welche dieses Unternehmen im schönsten Licht
darstellen, umsonst gewesen sein und die SPÖ wird bei der Wiener
Wahl, gerade auch was die Gemeindebauten betrifft, ihr blaues Wunder
erleben. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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