ÖH-WU: Genug ist genug - Vollversammlung an der WU findet mit voller Unterstützung der Studierenden statt

Regierung hält Studierende schon zu lange zum Narren

Wien (OTS) - Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) wird die Vollversammlung am 19. Oktober 2010 an der WU unterstützen und alle Studierenden zur Teilnahme aufrufen. "Die Geduld der WU Studierenden mit den beiden Regierungsparteien ist schon lange aufgebraucht. Wir erwarten uns, dass die Politik ihrer Verantwortung nachkommt und die Weichen für eine zukunftsfähige Hochschulpolitik stellt. Kommt es nicht umgehend dazu sehen wir nicht nur schwarz für die Entwicklung unserer Universität sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.", so Stefan Kilga, Vorsitzender der ÖH WU.

Die brennendste aller Fragen ist dabei die der Hochschulfinanzierung. Kilga: "Wir müssen sicherstellen, dass die Universitäten genug Ressourcen bekommen um dem Andrang der Studierenden ausreichend Kapazitäten entgegenhalten zu können. Wenn die Regierungsparteien glauben sie können den Kopf in den Sand stecken und die Studierenden und die Universitäten sich selbst überlassen, haben sie sich getäuscht. Wir lassen uns nicht länger zum Narren halten."

Den Plänen des Wissenschaftsministeriums und der SPÖ zur Entlastung der Universitäten Zugangsbeschränkungen in Form von Studieneingangsphasen, ähnlich denen an der WU, österreichweit vorzusehen erteilt die ÖH WU eine klare Absage. "Wir waren die ersten Versuchskaninchen die dieses Konzept ausprobieren durften. Umfragen und die generelle Stimmung unter den Studierenden zeichnen stets das selbe Bild, nämlich vehemente Ablehnung.
Das künstlich hohe Niveau der Prüfungen verursacht enorme Studienzeitverzögerungen und die aufgrund der Masse von Studierenden notwendigen Multiple Choice Tests haben nichts mit umfassender Hochschulbildung zu tun. Im Ergebnis brauchen die Studierenden länger, sind frustrierter und haben auch noch weniger gelernt. Es ist höchst an der Zeit sich vernünftige Alternativen zu überlegen.", so Kilga abschließend.

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