- 30.09.2010, 13:21:27
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- OTS0251 OTW0251
Korrektur Rückfragehinweis zu OTS0075: Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm am 2. Oktober 2010
Seit 1998 jährliche Sirenenprobe
Wien (OTS) - Am 2. Oktober 2010 findet in Österreich der jährliche
bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt, bei dem gleichzeitig mehr
als 8.120 Sirenen getestet werden.
Die an jedem ersten Samstag im Oktober vorgesehene Alarmierung dient
einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen,
andererseits soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale
vertraut gemacht werden, erklärte die Leiterin der Abteilung
Zivilschutz, Krisen- und Katastrophenschutzmanagement im
Innenministerium, Dr. Doris ITA, gegenüber der APA.
Die Ergebnisse des Zivilschutz-Probealarms im Vorjahr waren nach
Angaben des Innenministeriums sehr zufrieden stellend. 8.120 Sirenen
wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,64 Prozent
der Sirenen "laut" gaben. Keine Ausfälle gab es in Wien, in
Niederösterreich fielen von insgesamt 2.400 Sirenen nur zwei (0,08
Prozent) aus, zu lediglich geringfügigen Ausfällen kam es in
Oberösterreich (0,14 Prozent), in der Steiermark (0,23 Prozent), im
Burgenland (0,31 Prozent), in Salzburg (0,41 Prozent), in Vorarlberg
(0,51 Prozent) und in Tirol (0,52 Prozent). Allgemein lagen 2009 die
Ausfälle in den Bundesländern bei etwa 0,36 % (2008 bei ca. 0,44 %).
Vereinzelt gab es auch Probleme hinsichtlich Hörbarkeit der Signale.
Die Ausfälle wurden wieder zum Anlass genommen, Wartungs- und
Reparaturarbeiten durchzuführen.
Österreich hat als eines der wenigen Länder in Europa sowohl ein
flächendeckendes Sirenenwarnsystem als auch eine koordinierte
Alarmierungsmöglichkeit über die Bundeswarnzentrale im Einsatz- und
Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums. Diese Einrichtung
ist für das von Bund und Ländern gemeinsam zu betreibende Warn- und
Alarmsystem verantwortlich und zugleich Kontaktstelle für
Katastrophen- und Krisenfälle im Ausland.
Österreich hat mit Deutschland, der Schweiz, mit Liechtenstein,
Slowenien, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Kroatien, Albanien,
Marokko, und Jordanien Katastrophenhilfeabkommen abgeschlossen.
Weiters laufen offizielle Verhandlungen mit Algerien, Aserbaidschan,
Italien, Polen, Russland, und Tunesien.
Informationen über die Massenmedien einschließlich des ORF sollen
dafür sorgen, dass der Probealarm am 2. Oktober 2010 nicht mit einem
echten Alarm verwechselt wird und besorgte Bürger die Notrufnummern
blockieren.
Das "Programm" sieht zwischen 12.00 und 12.45 Uhr vier Signale vor.
Zunächst sollen für 15 Sekunden alle Sirenen "probeweise" heulen.
Dann folgt ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall
vor einer herannahenden Gefahr warnt. Hier sollte man in einer echten
Krisensituation das Radio oder den Fernseher einschalten, um sich
über entsprechende Verhaltensmaßnahmen zu informieren.
Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet
anschließend "Alarm". Im Ernstfall wären hier schützende Bereiche
bzw. Räumlichkeiten aufzusuchen und die über Radio und TV
durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen.
"Entwarnung" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende
Dauerton. Entsprechende Zusatzinformationen erfolgen wieder über
Hörfunk und Fernsehen.
Die Funktionstüchtigkeit der Sirenen wird im Oktober in allen
Bundesländern an Ort und Stelle überprüft. Das Ergebnis wird über die
Bezirks- und Landeswarnzentralen an die Bundeswarnzentrale im
Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums
weitergeleitet und ausgewertet.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres Mag. Rudolf Gollia, Oberst Sprecher des Ministeriums Tel.: +43-(0)1-53 126-2490 mailto:[email protected] Bundesministerium für Inneres Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit - Infopoint Tel.: +43-(0)1-53 126-2488 mailto:[email protected] www.bmi.gv.at
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