VP-Stiftner: Stadt Wien hat Wasserrohrbrüche noch immer nicht im Griff

Problemverdrängung der SPÖ verursacht Verkehrschaos und hohe Sanierungskosten

Wien (OTS) - "Mittlerweile fast drei Jahre hält die Serie von Wasserrohrbrüchen auf neuralgischen Straßenverbindungen an, da hätte die Stadt Wien mehr als genug Zeit gehabt, die schadhaften Stellen im Wiener Wasserrohrnetz zu sanieren", kritisiert der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, in Bezug auf die erneuten schweren Verkehrsbeeinträchtigungen durch einen Wasserrohrbruch in Wien. Das jahrelange Negieren des Problems und die Tatenlosigkeit der SP-Stadtregierung seien daran schuld, dass es in regelmäßigen Abständen zu schweren Wasserrohrpannen mit daraus folgenden Verkehrszusammenbrüchen komme.

"Es ist klar, dass Wasserrohre, die im Bereich von stark befahrenen Fahrbahnen liegen, besonders schadensanfällig sind. Diese hätte man schon längst sanieren müssen", so Stiftner. Als Beispiel nannte er die oftmaligen Vorkommnisse im Westeinfahrts-Bereich. Statt die gefährdeten Abschnitte endlich in Angriff zu nehmen, wird so getan, als gäbe es mit dem Wasserrohrnetz in Wien keinerlei Probleme.

Diese Problemverdrängung sei ein treffendes Beispiel für die gescheiterte SPÖ-Umweltpolitik der letzten fünf Jahre, bei der es nur um PR-Aktionen, aber nicht um echte Maßnahmen für die Umwelt gegangen ist. Die ÖVP Wien habe schon vor einiger Zeit die Schaffung eines mit 200 Mio. Euro dotierten Fonds zur Reparatur des immer schadensanfälligeren Rohrnetzes sowie die Vorlage eines Sanierungsplans verlangt. Diese Maßnahmen würden nicht nur die Wasserversorgung vor weiteren Pannen schützen, sondern auch ca. 2.600 Arbeitsplätze schaffen.

Dieser Vorschlag wurde von der SPÖ aber bisher abgelehnt. "Wir müssen daher davon ausgehen, dass besonders in der nun kommenden kalten Jahreszeit weitere Wasserrohrbrüche und in der Folge Staus, Schäden an Privatvermögen und Sanierungskosten für den Wiener Steuerzahler vorprogrammiert sind", kritisiert Stiftner abschließend.

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