• 27.09.2010, 14:46:17
  • /
  • OTS0219 OTW0219

Neue Wege zur Kriminalitätsbekämpfung auf Autobahnen

LH Pröll: "Aufklärungsquote und Sicherheitsgefühl erhöhen"

St. Pölten (OTS/NLK) - Das Bundesland Niederösterreich, das
Bundesministerium für Inneres und die Asfinag gehen neue Wege zur
Aufklärung von Kfz-Diebstählen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll,
Innenministerin Dr. Maria Fekter und Asfinag-Vorstandsdirektor Dr.
Klaus Schierhackl stellten am heutigen Montagnachmittag, 27.
September, die neuen Lösungsansätze im Rahmen einer Pressekonferenz
vor. Demnach werden auf den Überkopfstahlkonstruktionen der Asfinag
Kameras des Innenministeriums montiert. Die passierenden Fahrzeuge
werden von den Kameras gescannt und mit den Daten des Ministeriums
abgeglichen. Im Falle eines gestohlenen Fahrzeuges werden die Daten
an die Landesleitzentrale übermittelt, und von dort wird die Fahndung
in die Wege geleitet. Der Betrieb der Kameras startet noch diese
Woche, die Standorte werden laufend gewechselt.

Vor rund acht Monaten habe das Bundesland Niederösterreich eine
dementsprechende Lösung gefordert, die rasche Umsetzung untermauere
die gute Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium und dem Land
Niederösterreich, betonte Landeshauptmann Pröll im Zuge der
Pressekonferenz. "Die Überwachung auf den Autobahnen ist notwendig,
um die Aufklärungsquote noch weiter zu erhöhen. Außerdem haben
derartige Einrichtungen auch eine abschreckende Wirkung. Wir erhöhen
damit auch das Sicherheitsgefühl in der niederösterreichischen
Bevölkerung", so Pröll. Gerade für die Sicherheit sei in den
vergangenen Jahren in Niederösterreich sehr viel umgesetzt worden,
verwies der Landeshauptmann etwa auf die Übersiedlung von
Landespolizeikommando und Landeskriminalamt sowie die kürzlich
eröffnete Anti-Korruptions-Akademie in Laxenburg.

Im Vergleichszeitraum eines Jahres konnten die Kfz-Diebstähle in
Niederösterreich um 65 Prozent gesenkt werden, berichtete
Bundesministerin Fekter. Trotzdem wolle man nun mit neuen
Lösungsansätzen den Fahndungsdruck weiter verschärfen. Daher wolle
man für die Kameras des Innenministeriums, die Kfz-Kennzeichen
erkennen können, die vorhandene Infrastruktur der Asfinag nutzen. "Da
die gestohlenen Autos überwiegend in die östlichen Nachbarländer
verbracht werden, beginnen wir mit diesem Projekt auch im Osten
unseres Landes", erklärte Fekter. Zu den vorhandenen drei Geräten des
Ministeriums sollen vier weitere angeschafft werden, kündigte sie an:
"Die Kontrolle wird 24 Stunden rund um die Uhr laufen, auf den
Bundesstraßen kommen weiterhin unsere mobilen Geräte zum Einsatz."

Vorstandsdirektor Schierhackl erläuterte abschließend zum Ablauf
des Kameraeinsatzes: "Auf unseren Überkopfstahlkonstruktionen werden
die Kameras des Ministeriums montiert, wir stellen die
Stromversorgung und das Glasfasernetz für die Datenübermittlung zur
Verfügung."

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel