- 27.09.2010, 10:45:09
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Hundstorfer: Begleitende Hilfen verhindern soziale Ausgrenzung
Bundessozialamt leistet wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Armut und Ausgrenzung
Wien (OTS/BMASK) - Durch ein Bündel an Maßnahmen zur Förderung der
Beschäftigung trägt das Bundessozialamt wesentlich zur Teilhabe von
Menschen mit Behinderung an der Arbeitswelt bei und legt damit den
Fokus auf den regulären Arbeitsmarkt. Die unterschiedlichen Arten und
Schweregrade von Behinderungen erfordern bedarfsgerechte
Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Maßnahmen
der begleitenden Hilfen sind personale oder technische Assistenz-
und Unterstützungsleistungen und so konzipiert, dass sie Kompetenzen
und Potentiale der LeistungsempfängerInnen bedarfsgerecht entwickeln.
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"Für Haushalte mit behinderten Menschen liegt die
Armutsgefährdungsquote bei ca. 18%. Sie zählen damit zu den am
stärksten von Armut betroffenen Gruppen aufgrund niedrigen
Einkommens. Für diese Gruppe ist der Zugang zum Arbeitsmarkt daher
besonders wichtig", betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer
anlässlich des heute und morgen in Wien stattfindenden Kongresses
"Begleitende Hilfen 2010".
Für Jugendliche mit Beeinträchtigungen oder Benachteiligungen
(wie z.B. Lernschwächen) werden im Rahmen des Clearings Stärken- und
Schwächen-Analysen und Entwicklungspläne erstellt. Im Rahmen einer
integrativen Berufsausbildung werden sie durch die
Berufsausbildungsassistenz unterstützt oder erhalten durch das
JobCoaching eine besonders intensive Unterstützung am Arbeitsplatz.
Menschen mit verschiedensten Behinderungen oder Erkrankungen können
eine Unterstützung bei der Arbeitssuche im Rahmen der
Arbeitsassistenz in Anspruch nehmen. Personen mit Sinnesbehinderung
werden von technischen AssistentInnen beraten und mit den
behinderungsbedingt erforderlichen Technologien ausgestattet.
Persönliche AssistentInnen können Menschen mit schweren
Funktionsbeeinträchtigungen bei manuellen Tätigkeiten am Arbeitplatz
und persönlichen Verrichtungen unterstützen.
"Die Begleitenden Hilfen schaffen damit oftmals jene
Rahmenbedingungen, die Menschen mit Behinderung brauchen, um am
Erwerbsleben teilnehmen zu können. Sie sind ein entscheidender Faktor
zur Bekämpfung und Verhinderung von Armut in Österreich. Im Jahr 2009
konnten mit den Maßnahmen aller begleitenden Hilfen 22.253 Menschen
mit einem Mittelaufwand von 29,8 Millionen Euro unterstützt werden",
zieht Hundstorfer positive Bilanz.
Im Fokus des am 27. und 28. September 2010 in Wien stattfindenden
internationalen Kongresses stehen Weiterentwicklung und zukünftige
Ausrichtung der Begleitenden Hilfen. Diese Veranstaltung wird im
Rahmen des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und
sozialer Ausgrenzung vom Bundessozialamt, gemeinsam mit dem
Dachverband berufliche Integration (dabei austria), organisiert.
Nähere Informationen zu diesem Kongress finden Sie unter
www.begleitendehilfen.at.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) Abteilungsleitung Kommunikation & Service Tel.: +43 1 71100-2249 E-Mail: [email protected] http://www.bmask.gv.at leisure communications Alexander Khaelss-Khaelssberg Tel.: +43 664 8563001 E-Mail: [email protected] Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/46/aom
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