• 27.09.2010, 10:28:32
  • /
  • OTS0066 OTW0066

ÖAMTC-Umfrage: Österreicher fordern sicheres Verhalten von allen Verkehrsteilnehmern

Kontrollen, Sanktionen und das Einhalten von Verkehrsregeln werden in direktem Zusammenhang gesehen

Wien (OTS) - Missachten Fahrer in Autos mit ausländischen
Kennzeichen die österreichische Straßenverkehrsordnung häufiger als
heimische Lenker? Der ÖAMTC hat im Rahmen einer Online-Blitzbefragung
über 600 Kraftfahrer nach ihrer Einschätzung gefragt. "Das Ergebnis
zeigt deutlich, dass die Umfrageteilnehmer die Einhaltung von
Verkehrsregeln in engen Zusammenhang mit mehr Verkehrssicherheit auf
Österreichs Straßen bringen", sagt ÖAMTC-Verkehrsjuristin Verena
Pronebner. Acht von zehn Befragten sind der Meinung, dass
regelkonformes Verhalten die Straßenverkehrssicherheit erhöht.

Neun von zehn Umfrageteilnehmern haben schon beobachtet, dass sich
Lenker von Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen in Österreich
weniger an die Straßenverkehrsordnung halten. Darüber sind auch drei
Viertel (78 Prozent) der Umfrageteilnehmer entsprechend verärgert.
Zwei Drittel der vom ÖAMTC Befragten (63 Prozent) sehen als
Hauptgrund für das Fehlverhalten mancher ausländischer
Verkehrsteilnehmer, dass diese Lenker nicht zur Verantwortung gezogen
werden können, da die rechtlichen Abkommen zur Strafverfolgung
jenseits der Landesgrenzen fehlen.

"Auch der ÖAMTC ist überzeugt: Wer in dem Bewusstsein fährt,
kontrolliert und bestraft zu werden, fährt automatisch vorsichtiger
und sicherer", sagt die ÖAMTC-Juristin. "Es zeigt sich, dass auch von
den Umfrageteilnehmern dieser Zusammenhang zwischen Übertretungen der
StVO und fehlender Bestrafung hergestellt wird." Für rund zwei
Drittel der Umfrageteilnehmer krankt die Sicherheit oftmals an der
mangelnden Überwachung: 67 Prozent aller Umfrageteilnehmer treten für
eine verstärkte Polizeipräsenz auf den Straßen ein. Die Auswertung
der ÖAMTC-Umfrage zeigt weiters, dass der Wunsch nach mehr
Polizeikontrolle wächst, je öfter Verstöße von Lenkern mit
ausländischen Kennzeichen in Österreich beobachtet werden.

Einige Umfrageteilnehmer waren schon mit Polizeikontrollen im
Ausland konfrontiert. "Ein Sechstel aller Befragten hat schon einmal
einen Strafzettel aus dem Ausland nachgeschickt bekommen", erklärt
ÖAMTC-Juristin Pronebner. Das trifft laut ÖAMTC-Umfrage vor allem bei
Umfrageteilnehmern aus Westösterreich zu, die - gemessen am
Gesamtergebnis -, häufiger ein Strafzettel aus dem Ausland ereilt hat
(29 Prozent, österreichischer Gesamtschnitt: 16 Prozent).

"Durch diese Umfrageergebnisse fühlt sich der ÖAMTC in seinen
Forderungen an die Politik bestärkt: Es ist höchste Zeit, dass die
Bundesregierung rasch Vereinbarungen über die gegenseitige
Auskunftserteilung und Amtshilfe schließt sowie entsprechende
Arbeiten auf EU-Ebene weiterhin tatkräftig unterstützt. Das gebietet
nicht nur die Verkehrssicherheit auf heimischen Straßen, sondern auch
die Fairness", fordert ÖAMTC-Juristin Pronebner abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Eva Käßmayer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel