- 24.09.2010, 11:55:57
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APA-OTS Politikanalyse: Steirischer Wahlkampf geht in den Endspurt
Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (17. September bis
23. September 2010) positioniert sich Vizekanzler Josef Pröll auf
Platz eins. Der Obmann der FPÖ Heinz-Christian Strache belegt Rang
zwei, der steirische Landeshauptmann Franz Voves folgt auf dem
dritten Platz.
Vizekanzler Josef Pröll (Rang eins, 497 Nennungen) lässt sich
weiterhin keine Details über das Budget 2011 entlocken. Derzeit könne
er weder etwas aus noch einschließen, antwortet der Finanzminister in
einer Nationalratssitzung auf 26 "dringliche Fragen" der Grünen.
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache (Rang zwei, 443 Nennungen) kündigt
an eine weitere Sondersitzung des Nationalrats zum Budget 2011 zu
beantragen. Strache möchte damit nicht wie die Grünen bis zum
Ablaufen der Nachfrist für die Beantwortung der Budgetfragen warten.
Diesmal werde die FPÖ im Alleingang, ohne die anderen
Oppositionsparteien, den Antrag einbringen, verkündet der FPÖ-Obmann.
Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (Rang drei, 404 Nennungen)
möchte bei der Landtagswahl am Wochenende sein Amt verteidigen. Voves
gibt sich betont optimistisch, auch wenn von den Meinungsforschern
ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem amtierenden SPÖ-Landeshauptmann
und seinem Herausforderer Hermann Schützenhöfer von der ÖVP (Rang
sechs, 289 Nennungen) vorausgesagt wird.
Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (Rang vier, 347 Nennungen)
entschuldigt sich bei Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (Rang 15,
126 Nennungen) für seine harte Kritik. Häupl erklärt, dass ihm seine
Wortwahl leid tue, er aber inhaltlich weiterhin an seiner Kritik
festhalte. Auslöser für den Konflikt war die Forderung der
Wissenschaftsministerin die Studiengebühren wieder einzuführen, da
ansonsten Universitäten geschlossen werden müssten.
Beim Gipfeltreffen der EU-Regierungschefs kritisiert Bundeskanzler
Werner Faymann (Rang fünf, 314 Nennungen) die Abschiebung von Roma
nach Rumänien durch die französische Regierung. Faymann stellt klar,
dass die Einhaltung der EU-Grundrechte für alle Mitgliedsstaaten
gilt.
Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Josef
Stockinger, ÖVP (Rang sieben, 250 Nennungen); Norbert Darabos, SPÖ
(Rang neun, 205 Nennungen); Claudia Bandion-Ortner, parteifrei (Rang
zwölf, 196 Nennungen); Peter Pilz, Grüne (Rang 16, 124 Nennungen);
Maximilian Hiegelsberger, ÖVP und Andreas Schieder, SPÖ (jeweils Rang
18, 122 Nennungen); Heinz Schaden, SPÖ (Rang 20, 118 Nennungen);
Maria Fekter, ÖVP (Rang 24, 92 Nennungen); Christoph Leitl, WKÖ (Rang
25, 91 Nennungen); Christian Scheider, FPK (Rang 27, 77 Nennungen);
Rudolf Anschober, Grüne (Rang 29, 73 Nennungen) sowie Johannes
Jarolim, SPÖ (Rang 30, 70 Nennungen).
Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 12 Politikerinnen und
Politiker der ÖVP und neun der SPÖ. Die Grünen und die FPÖ sind mit
je zwei Akteuren im Ranking vertreten. Die FPK und das BZÖ können
diese Woche jeweils einen Vertreter im Ranking positionieren.
Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer, die
parteifreie Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und
Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl.
MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.
MediaWatch-Report Politik
Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen
Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem
umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation
Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25
TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.
Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.
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