FP-Herzog: FPÖ gegen Umwandlung der Mariahilferstraße in Fußgängerzone durch SPÖ

Schicker und Kaufmann setzen sich über die Interessen der Betroffenen hinweg

Wien (OTS/fpd) - Der Stadtrat der FPÖ-Wien Johann Herzog
kritisiert heute die unglaubliche Vorgangsweise, die Stadtrat Schicker und die Bezirksvorsteherin des 6. Bezirks Kaufmann eingeschlagen haben. Ohne die Interessen der betroffenen Kaufleute und Anrainer zu erkunden, betreiben sie die Umwandlung der Mariahilferstraße in eine Fußgängerzone. Die Wiener FPÖ spricht sich eindeutig gegen ein solches Vorhaben aus.

Die Linie der Freiheitlichen decke sich dabei mit den Forderungen des Vereins der Kaufleute der Mariahilferstraße, die mit einer solchen Maßnahme enorme Geschäftseinbußen befürchten. Auch der Neubauer Bezirksvorsteher Blimlinger spricht sich ganz klar gegen die Fußgängerzone aus, weil dadurch eine Umleitung des Verkehrs in den 7. Bezirk zu erwarten sei. Bedenken, die Kaufmann für ihren 6. Bezirk leider nicht in Rechnung stellt.

Anstelle einer Befragung der betroffenen Kaufleute sowie der dort wohnenden Anrainer werde Kaufmann das Projekt von einem Team der technischen Universität und mit britischen Landschaftsarchitekten ausarbeiten. Das völlig missglückte Mariahilfer Platzl, das ebenfalls von Kaufmann verbrochen wurde, sollte allerdings abschreckendes Beispiel genug sein. Für die Mariahilferstraße und ihre Kunden genügen jedenfalls kundenfreundlichere Ampelschaltungen, um ein problemloses Überqueren der Straßen zu ermöglichen. Damit erübrigen sich sämtliche hochgestochene Verkehrskonzepte, die nur zum Schaden der betroffenen Bewohner, Kunden und Kaufleute sind.

Das völlig undemokratische Aufzwingen einer ungewünschten Fußgängerzone zeige allerdings welch Geistes Kind Schicker und Kaufmann seien. Wir Freiheitliche werden uns weiterhin nicht für Verdienstmöglichkeiten britischer Landschaftsarchitekten, sondern für die Interessen der betroffenen Bevölkerung einsetzen, gibt Herzog abschließend bekannt. (Schluss) hn

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