SP-Deutsch: Strache unter Erklärungsnotstand!

Zwischen der rechtsextremen Szene und der FPÖ passt kein Löschblatt

Wien (OTS/SPW) - "Die neuen Enthüllungen in 'News' gewähren einen erschreckenden Einblick in das Umfeld der FPÖ. Jene jugendlichen Strache-Fans, die sich mit zum Hitler-Gruß erhobener Hand fotografieren ließen, scheinen auf neuen Bildern neben verschiedenen Exponenten der FPÖ, etwa mit Strache, Rosenkranz und der steirischen FPÖ-Politikerin Susanne Winter, auf. Damit sind die Schutzbehauptungen von Kickl und Vilimsky klar widerlegt - zwischen der rechtsextremen Szene und der FPÖ passt kein Löschblatt", betonte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Mittwoch.****

Die FPÖ habe sich in den vergangenen Jahren krampfhaft versucht, sich ein jugendliches Image zu geben, so Deutsch: "Dabei ist diese Partei so geblieben, wie sie immer schon war, gekennzeichnet durch ein höchst ambivalentes Verhältnis zur parlamentarischen Demokratie bzw. zur Vergangenheit, die sie nie bewältigt hat." Immer wieder habe die FPÖ in ihrer Propaganda mit Versatzstücken der NS-Propaganda kokettiert bzw. mit der Hetze gegen Menschen/Religionen Wahlkämpfe betrieben. "Nun zeigt sich erneut das wahre Gesicht der FPÖ: Radikal, rechts und voller Ressentiments", so Deutsch, der Strache aufforderte zu dieser Causa endlich Stellung zu beziehen: "Viele Menschen erwarten sich ein klärendes Wort. Wie steht es um das Verhältnis zwischen der FPÖ und ihrem Umfeld? Was sagt Strache zu dem Lob, das seine 'Blut und Boden'-Kampagne aus einschlägigen Foren wie dem 'Alpen-Donau Info' erhalten hat? Hat er in Wahrheit nicht längst vor dem übermächtigen nationalen Flügel kapituliert? Der FPÖ-Obmann ist aufgerufen, nicht länger den Kopf in den Sand zu stecken, sondern endlich Rede und Antwort zu stehen!"

Strache ergehe es ähnlich wie Barbara Rosenkranz, hielt Deutsch fest:
"Die blaue Bundespräsidentschaftskandidatin hat es nie geschafft, sich glaubwürdig vom NS-Gedankengut zu distanzieren. Alle Versuche, das wahre Gesicht der FPÖ zu verschleiern sind fehlgeschlagen." Abschließend betonte der Landesparteisekretär: "Seit Abschluss des Strache-Marek-Vassilakou-Paktes ist Wiener SPÖ die einzige Kraft, die sich klar gegenüber der FPÖ und ihrem Gedankengut positioniert hat. Wir werden diese Auseinandersetzung entschlossen führen und gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern Strache am 10. Oktober eine klare Absage erteilen!" (Schluss) tr

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