- 23.09.2010, 10:16:12
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SP-Deutsch: Strache unter Erklärungsnotstand!
Zwischen der rechtsextremen Szene und der FPÖ passt kein Löschblatt
Wien (OTS/SPW) - "Die neuen Enthüllungen in 'News' gewähren einen
erschreckenden Einblick in das Umfeld der FPÖ. Jene jugendlichen
Strache-Fans, die sich mit zum Hitler-Gruß erhobener Hand
fotografieren ließen, scheinen auf neuen Bildern neben verschiedenen
Exponenten der FPÖ, etwa mit Strache, Rosenkranz und der steirischen
FPÖ-Politikerin Susanne Winter, auf. Damit sind die
Schutzbehauptungen von Kickl und Vilimsky klar widerlegt - zwischen
der rechtsextremen Szene und der FPÖ passt kein Löschblatt", betonte
der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am
Mittwoch.****
Die FPÖ habe sich in den vergangenen Jahren krampfhaft versucht, sich
ein jugendliches Image zu geben, so Deutsch: "Dabei ist diese Partei
so geblieben, wie sie immer schon war, gekennzeichnet durch ein
höchst ambivalentes Verhältnis zur parlamentarischen Demokratie bzw.
zur Vergangenheit, die sie nie bewältigt hat." Immer wieder habe die
FPÖ in ihrer Propaganda mit Versatzstücken der NS-Propaganda
kokettiert bzw. mit der Hetze gegen Menschen/Religionen Wahlkämpfe
betrieben. "Nun zeigt sich erneut das wahre Gesicht der FPÖ: Radikal,
rechts und voller Ressentiments", so Deutsch, der Strache aufforderte
zu dieser Causa endlich Stellung zu beziehen: "Viele Menschen
erwarten sich ein klärendes Wort. Wie steht es um das Verhältnis
zwischen der FPÖ und ihrem Umfeld? Was sagt Strache zu dem Lob, das
seine 'Blut und Boden'-Kampagne aus einschlägigen Foren wie dem
'Alpen-Donau Info' erhalten hat? Hat er in Wahrheit nicht längst vor
dem übermächtigen nationalen Flügel kapituliert? Der FPÖ-Obmann ist
aufgerufen, nicht länger den Kopf in den Sand zu stecken, sondern
endlich Rede und Antwort zu stehen!"
Strache ergehe es ähnlich wie Barbara Rosenkranz, hielt Deutsch fest:
"Die blaue Bundespräsidentschaftskandidatin hat es nie geschafft,
sich glaubwürdig vom NS-Gedankengut zu distanzieren. Alle Versuche,
das wahre Gesicht der FPÖ zu verschleiern sind fehlgeschlagen."
Abschließend betonte der Landesparteisekretär: "Seit Abschluss des
Strache-Marek-Vassilakou-Paktes ist Wiener SPÖ die einzige Kraft, die
sich klar gegenüber der FPÖ und ihrem Gedankengut positioniert hat.
Wir werden diese Auseinandersetzung entschlossen führen und gemeinsam
mit den Wienerinnen und Wienern Strache am 10. Oktober eine klare
Absage erteilen!" (Schluss) tr
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
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