- 22.09.2010, 14:31:30
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Coface bestätigt rasche Erholung des Ergebnisses im ersten Halbjahr 2010
Kreditversicherer verzeichnet steigende Prämien und sinkende Schadenshäufigkeit - sehr starke Entwicklung beim Factoring - Finanzkraft gestärkt
Wien (OTS) - Der internationale Kreditversicherer Coface bestätigt
die positive Trendwende aus dem zweiten Halbjahr 2009 auch im ersten
Halbjahr 2010 mit einem positiven Betriebsergebnis von 55 Mio. Euro
gegenüber -47 Mio. Euro im zweiten Halbjahr 2009 und -202 Mio. Euro
im ersten Halbjahr 2009.
Diese Erholung ist auf den erfolgreichen Turnaround des
Betriebsergebnisses im Bereich Kreditversicherung zurückzuführen: Die
positive Konjunkturentwicklung, aber auch der sehr behutsame Umgang
mit Risiken durch Coface, haben zu einer raschen Verbesserung der
Schadensbilanz beigetragen.
Im Vergleich mit Dezember 2007 ist die "Exposure"
(Versicherungssumme) um 6 % auf 377 Mrd. Euro gestiegen, während die
"Risk-Weighted Exposure" (risikogewichtete Versicherungssumme in
Abhängigkeit zur Bonität der Risken) seither um 26 % gesunken ist.
Die Prämien sind gegenüber 2007 um 13 % gestiegen und das
Eigenkapital ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um
11 % höher (1.311 Mrd. Euro). Die Verwaltungskosten blieben hingegen
im ersten Halbjahr 2010 stabil.
Vor allem die Geschäftssparte Factoring weist kontinuierlich sehr
gute Zahlen auf. Die Umsatzsteigerung liegt wieder, wie vor der
Krise, im zweistelligen Bereich (14 % im ersten Halbjahr 2010) und
das Betriebsergebnis wurde um 85 % gesteigert.
Die positive Dynamik bei Rentabilität, Schadensbilanz und Umsatz
zeigt sich auch in der Gesamtübersicht, die Sie dem beiliegenden
Dokument entnehmen können.
Weltweites Wachstum: "Double Dip" rückt in die Ferne, aber Eurozone
bleibt unter 2 %
2010 ist durch eine Wiederbelebung "in verschiedenen
Geschwindigkeiten" gekennzeichnet. Für die Schwellenländer sieht
Coface ein Wachstum von 6,3 % - nach wie vor sehr stark in Asien und
beachtlich in Südamerika, in Russland hingegen deutlich schwächer als
vor der Krise. Die Schere zwischen den Vereinigten Staaten und Europa
wird kleiner, doch innerhalb der Eurozone treten die Unterschiede
deutlicher zu Tage: Deutschland ist das einzige Land
der Eurozone, in dem das Wachstum über 2 % liegt. Aufgrund des
stagnierenden amerikanischen Konsums wird sich das weltweite Wachstum
nach der Erholung in der ersten Hälfte 2010 im zweiten Halbjahr
verlangsamen.
2011 wird sich das weltweite Wachstum 2011 laut Coface
stabilisieren (3,5 % gegenüber 3,7 % im Jahr 2010). Der
Konsumrückgang der amerikanischen Haushalte und die angespannten
Budgets in Europa sind die zwei wichtigsten Wachstumsbremsen. Ein
"Double Dip" - die Rückkehr der Rezession - wird hingegen aufgrund
der konjunkturbelebenden Maßnahmen in den USA und China immer weniger
wahrscheinlich. Auch der Welthandel bleibt den Einschätzungen nach
dynamisch. Wesentliche Gefahren bleiben der Wiederaufbau von
Überkapazitäten in China und insbesondere die Bedrohung der
Realwirtschaft durch die enorme Hebelwirkung spekulativer
Finanzmittel.
In Österreich bestätigen die im ersten Halbjahr 2010 vom KSV
beobachteten Insolvenzen den positiven Trend. Die Zahl der
Unternehmenspleiten ist um 7,5 % gesunken, die daraus resultierenden
Verbindlichkeiten sogar um 20 %. Bei den davon betroffenen
Dienstnehmern gab es sogar einen besonders erfreulichen Rückgang um
27 %.
"Vor diesem Hintergrund können wir für Coface eine weitere
Verbesserung der Schadensbilanz und wieder ein positives
Umsatzwachstum vorhersagen", schließt Martina Dobringer,
Generaldirektorin Coface Austria und Coface
Central Europe.
Über Coface Austria und Coface Central Europe:
Coface Austria, mit Zentrale in Wien und Niederlassungen in Polen,
Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei, Tschechien, Rumänien und
Bulgarien ist seit der Gründung 1954 ein führendes Unternehmen am
heimischen Markt für Kreditversicherungen. Seit 1997 ist Coface
Austria eine Tochter der französischen Coface und damit Teil eines
der drei Global Player am Kreditversicherungsmarkt. Die
Schwestergesellschaft Coface Central Europe ist seit 20 Jahren
Marktführer für Wirtschaftsinformationen in 13 zentraleuropäischen
Ländern. Ergänzend bietet man in der gesamten Region Inkassoservices
an. Coface Central Europe ist ein Gemeinschaftsunternehmen
der Coface (75 %) und des KSV1870 (25 %). Seit 2002 ist Wien
innerhalb des Coface Konzerns Headquarter für Zentral- und Osteuropa,
die gesamte Region zählt bereits über 700 Mitarbeiter/innen.
Über Coface:
Ziel von Coface ist die Vereinfachung des globalen B2B-Geschäfts
mittels der vier Geschäftssparten Kreditversicherung,
Wirtschaftsinformation und -bewertung, Inkasso und Factoring. Diese
ermöglichen die teilweise oder komplette Auslagerung des
Forderungsmanagements sowie die Finanzierung und Versicherung der
Forderungen. 6.600 Mitarbeiter/innen in 67 Ländern bieten
130.000 Kundinnen und Kunden - darunter 45 % der 500 größten
Unternehmen - weltweit lokales Service an. Coface ist eine Tochter
der französischen Bank Natixis (Stammkapital 12,8 Mrd. Euro, Ende
Juni 2010).
Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service, sowie über den Link "Anhänge zu dieser
Meldung" unter http://www.ots.at
Rückfragehinweis:
Coface Austria Holding AG
Susanne Krönes
Head of Marketing and Communications
Tel.: 01/515 54 - 512 oder mailto:[email protected]
http://www.coface.at
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