• 22.09.2010, 10:07:56
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VIER PFOTEN startet großes Kastrationsprojekt in Bukarest

Dank der Initiative von VIER PFOTEN dürfen tausende Streunerhunde weiterleben

Wien (OTS) - In Rumäniens Hauptstadt gibt es nach Schätzungen von
VIER PFOTEN etwa 40.000 Streunerhunde - für Bevölkerung und
Stadtregierung eine Belastung. Nun soll dieses Problem von VIER
PFOTEN gelöst werden: Die Tiere werden entwurmt, gegen Krankheiten
behandelt und kastriert. Die Zahl der Tiere kann so langfristig und
nachhaltig reduziert werden.

Die Bukarester Stadtregierung bemüht sich bereits seit vielen
Jahren, der großen Anzahl der Streunerhunde Herr zu werden. Bereits
2001 begann ein von VIER PFOTEN organisiertes Kastrationsprojekt, das
jedoch nach wenigen Wochen von den Behörden abgebrochen wurde. In der
Zwischenzeit gab es viele Lösungsversuche dieses "Problems", und die
meisten davon waren grausam: "Zehntausende Tiere wurden brutal
umgebracht", erklärt Helmut Dungler, Gründer und Präsident von VIER
PFOTEN. Die Proteste mehrerer Tierschutzorganisationen blieben
erfolglos.

Doch im Jahr 2010 kam die Wende: Die Stadtregierung von Bukarest
sah endlich ein, dass das Umbringen von Streunertieren die Situation
nicht löst. Es wurden riesige Geldsummen investiert, und den Tieren
wurde unnötiges Leid angetan. VIER PFOTEN trat in erneute
Verhandlungen - und hatte Erfolg: "Mit zehntem September dieses
Jahres haben wir begonnen, Bukarests Streunerhunde systematisch zu
behandeln, entwurmen und zu kastrieren." Alle behandelten Hunde
werden an einem im Ohr angebrachten blauen, numerierten Clip zu
erkennen sein. Das Team von VIER PFOTEN wird bis zu siebzig Tiere pro
Tag kastrieren.

"VIER PFOTEN stellt das medizinische Material sowie das Personal
zur Behandlung der Tiere gratis zur Verfügung. Im Gegenzug dazu hat
sich die Stadtregierung dazu verpflichtet, keine Abschüsse oder
Massenvergiftungen der Streunertiere mehr zu organisieren", erklärt
Helmut Dungler. Die "Stray Animal Care"-Projekte, die VIER PFOTEN
seit über einem Jahrzehnt in vielen Ländern der Welt durchführt,
zeigen nachhaltige Erfolge. "Besonders in den ländlichen Regionen von
Rumänien und Bulgarien ist die Zahl der Streunerhunde signifikant
zurückgegangen - und das, ohne dass ein Tier grausam getötet werden

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