LH Dörfler: Slogan "Urlaub bei Freunden" soll beibehalten werden

Tourismusreferent Josef Martinz ist gefordert, endlich Einsatz zu zeigen und umsetzbare Konzepte auf den Tisch zu legen.

Klagenfurt (OTS) - Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler widerspricht der von Kärnten Werbung - Chef Christian Kresse geplante Markenwechsel im Kärntner Tourismus allen bisherigen touristischen Überlegungen. "Man hat jahrelang an der Etablierung der Marke ,Urlaub bei Freunden' gearbeitet und nun soll alles so mir nichts dir nichts über Bord geworfen werden", reagiert Dörfler empört. Man habe erst vor kurzem das bis zum Jahr 2015 gültige große "Weißbuch Tourismus Kärnten" an dem Tourismusexperten aus ganz Kärnten, alle Tourismusregionsgeschäftsführer Kärntens sowie hochrangige Hoteliers beteiligt waren, erarbeitet und jetzt sehe es so aus, als wären alle Überlegungen dieser Experten falsch und nicht mehr umsetzbar. "Der Slogan ,Urlaub bei Freunden' ist in der Öffentlichkeit breit aufgestellt. Ein Markenwechsel würde laut ,Tourismus Weißbuch Kärnten' die gut positionierte starke Dachmarke mit dem authentischen Slogan ,Urlaub bei Freunden' zerstören", so Dörfler. Das "Tourismus Weißbuch Kärnten" urteilt über den Slogan "Urlaub bei Freunden" wie folgt: "So betrachtet ist der Kärntner Slogan Urlaub bei Freunden kein Werbespruch, sondern einfach die Wahrheit. Hoffentlich kommt kein Werbeprofi, der diesem Slogan einen Relaunch oder ein Fresh-up verpasst oder ihn gar neu erfinden will.

Zudem sei das Verhalten von Tourismusreferent Josef Martinz, seinen Vorgängern im Tourismusreferat schlechte Arbeit vorzuwerfen, vollkommen fehl am Platz. "Josef Martinz ist bereits die dritte Tourismussaison mit diesem Referat betraut. Er hatte ausreichend Zeit, sich Gedanken über die Zukunft des Kärntner Tourismus zu machen und damit selbst die Verantwortung für das seit seiner Führung immer schlechter werdende Tourismusdebakel zu übernehmen", stellt Dörfler klar. Seit Martinz dieses Amt über habe, schlittern die Nächtigungszahlen von einer Saison in die andere weiter ins Minus -bisherige Sommersaison 2010: minus 3,8 Prozent, Wintersaison 2009/2010: minus drei Prozent, Sommersaison 2009: minus 1,2 Prozent. "Ich erwarte mir von Martinz und dem Team der Kärnten Werbung endlich Engagement, die Entwicklung von neuen, buchbaren Produkten und nicht das plötzliche Verwerfen von ausgezeichneten Marketinginstrumenten", fordert Dörfler. Anscheinend habe sich Martinz aufgrund mangelnder Ideen und Kreativität in den letzten Jahren lediglich den Kopf darüber zerbrochen, eine gute, etablierte, anerkannte Marke in Frage zu stellen.

Überdies wundert sich der Kärntner Landeshauptmann, dass sich die Wortmeldungen der Wirtschaftskammer, seit jenem Zeitpunkt, an dem Martinz das Tourismusreferat übernommen habe, um 180 Grad gedreht haben. Wurden unter freiheitlichen Tourismusreferenten monatlich jeweils zu den Veröffentlichungen der Tourismuszahlen Negativschlagzeilen und harsche Kritik geäußert, so herrsche nunmehr eitle Wonne und das, obwohl sich bislang die Nächtigungsentwicklung drastisch verschlechtert hat. "Nun wird allen klar, dass die Wirtschaftskammer über Jahre rein parteipolitisch agiert hat und diese heute die Lobhudelei für Martinz geschlossen mitträgt", so Dörfler abschließend.

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