• 21.09.2010, 16:25:16
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LH Dörfler: Slogan "Urlaub bei Freunden" soll beibehalten werden

Tourismusreferent Josef Martinz ist gefordert, endlich Einsatz zu zeigen und umsetzbare Konzepte auf den Tisch zu legen.

Klagenfurt (OTS) - Für Landeshauptmann Gerhard Dörfler
widerspricht der von Kärnten Werbung - Chef Christian Kresse geplante
Markenwechsel im Kärntner Tourismus allen bisherigen touristischen
Überlegungen. "Man hat jahrelang an der Etablierung der Marke ,Urlaub
bei Freunden' gearbeitet und nun soll alles so mir nichts dir nichts
über Bord geworfen werden", reagiert Dörfler empört. Man habe erst
vor kurzem das bis zum Jahr 2015 gültige große "Weißbuch Tourismus
Kärnten" an dem Tourismusexperten aus ganz Kärnten, alle
Tourismusregionsgeschäftsführer Kärntens sowie hochrangige Hoteliers
beteiligt waren, erarbeitet und jetzt sehe es so aus, als wären alle
Überlegungen dieser Experten falsch und nicht mehr umsetzbar. "Der
Slogan ,Urlaub bei Freunden' ist in der Öffentlichkeit breit
aufgestellt. Ein Markenwechsel würde laut ,Tourismus Weißbuch
Kärnten' die gut positionierte starke Dachmarke mit dem authentischen
Slogan ,Urlaub bei Freunden' zerstören", so Dörfler. Das "Tourismus
Weißbuch Kärnten" urteilt über den Slogan "Urlaub bei Freunden" wie
folgt: "So betrachtet ist der Kärntner Slogan Urlaub bei Freunden
kein Werbespruch, sondern einfach die Wahrheit. Hoffentlich kommt
kein Werbeprofi, der diesem Slogan einen Relaunch oder ein Fresh-up
verpasst oder ihn gar neu erfinden will.

Zudem sei das Verhalten von Tourismusreferent Josef Martinz,
seinen Vorgängern im Tourismusreferat schlechte Arbeit vorzuwerfen,
vollkommen fehl am Platz. "Josef Martinz ist bereits die dritte
Tourismussaison mit diesem Referat betraut. Er hatte ausreichend
Zeit, sich Gedanken über die Zukunft des Kärntner Tourismus zu machen
und damit selbst die Verantwortung für das seit seiner Führung immer
schlechter werdende Tourismusdebakel zu übernehmen", stellt Dörfler
klar. Seit Martinz dieses Amt über habe, schlittern die
Nächtigungszahlen von einer Saison in die andere weiter ins Minus -
bisherige Sommersaison 2010: minus 3,8 Prozent, Wintersaison
2009/2010: minus drei Prozent, Sommersaison 2009: minus 1,2 Prozent.
"Ich erwarte mir von Martinz und dem Team der Kärnten Werbung endlich
Engagement, die Entwicklung von neuen, buchbaren Produkten und nicht
das plötzliche Verwerfen von ausgezeichneten Marketinginstrumenten",
fordert Dörfler. Anscheinend habe sich Martinz aufgrund mangelnder
Ideen und Kreativität in den letzten Jahren lediglich den Kopf
darüber zerbrochen, eine gute, etablierte, anerkannte Marke in Frage
zu stellen.

Überdies wundert sich der Kärntner Landeshauptmann, dass sich die
Wortmeldungen der Wirtschaftskammer, seit jenem Zeitpunkt, an dem
Martinz das Tourismusreferat übernommen habe, um 180 Grad gedreht
haben. Wurden unter freiheitlichen Tourismusreferenten monatlich
jeweils zu den Veröffentlichungen der Tourismuszahlen
Negativschlagzeilen und harsche Kritik geäußert, so herrsche nunmehr
eitle Wonne und das, obwohl sich bislang die Nächtigungsentwicklung
drastisch verschlechtert hat. "Nun wird allen klar, dass die
Wirtschaftskammer über Jahre rein parteipolitisch agiert hat und
diese heute die Lobhudelei für Martinz geschlossen mitträgt", so
Dörfler abschließend.

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt

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