Opferschutzkommission beschließt erste Entschädigungen - gegenwärtig werden schon mehr als 500 Opfer betreut

Wien (OTS) - In der Sitzung der Unabhängigen Opferschutzkommission am Dienstag, 21. September 2010 wurden die ersten zehn bindenden Entschädigungsempfehlungen beschlossen, die nunmehr an die kirchliche Stiftung Opferschutz weitergeleitet werden. Weitere Entscheidungen werden für die nächsten Sitzungen vorbereitet.

Es geht der Unabhängigen Opferschutzkommission darum, rasch und unbürokratisch zu helfen und zugleich verantwortungsbewusst aufgrund möglichst umfassender und auch vergleichender Entscheidungsgrundlagen zu handeln. In diesem Sinne werden auch die zahlreichen Beratungsgespräche, Erstinterventionen und Therapien intensiv fortgesetzt. Gerade in den letzten beiden Wochen gab es einen besonders starken Zuwachs an Opfer-Meldungen, sodass sich die Unabhängige Opferschutzanwaltschaft gegenwärtig schon um mehr als 500 Opfer annimmt.

Die Unabhängige Opferschutzanwältin ersucht daher in dem einen oder anderen Fall um Geduld und lädt erneut dazu ein, sich nach Möglichkeit bis Jahresende zu melden.

Die Unabhängige Opferschutzkommission beschloss auch eine weitere Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft.

Rückfragen & Kontakt:

Herwig Hösele, 0664 / 18 17 481 bzw. herwig.hoesele@opfer-schutz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0005