Erfolg für DEM: Gentechnik wird zum Wahlkampfthema

Wien (OTS) - Gesundheitsminister Stöger persönlich hat bestätigt, dass 83 % des konventionellen Tierfutters für die Fleischproduktion Gensoja enthält. Nach Jahren der Untätigkeit möchte er nun ein "Gentechnikfrei-Gütesiegel" ausarbeiten lassen.
Großer Wermutstropfen ist, dass diesmal die SPÖ noch ein weiteres Gütesiegel für gentechnikfreie Lebensmittel ausarbeiten will. Denn von solchen Siegeln - meist mit Naheverhältnis zur ÖVP - gibt es schon bisher jede Menge, von Milchherstellern ebenso wie z.B. von Stadt Wien und Landwirtschaftskammer.

"Noch ein weiteres Gütesiegel stellt einen Mehraufwand für die Bauern dar, und das bringt wieder eine Verteuerung der Nahrungsmittel durch die Kosten der Zertifizierung.
Wenn es schon ein neues Gentechfrei-Zertifikat gibt, dann sollte dieses österreichweit einheitlich und vor allem für die Bauern kostenlos sein. Viel einfacher, effizienter und vor allem gratis wäre ein generelles Verbot für AGRO-Gentechnik", sagt Elisabeth Sabler.

"Gesundheitsminister Stöger und Umweltstadträtin Sima sollen sich endlich für ein solches Verbot einsetzen. Und für den Fall, dass Sie das nicht tun, müssen die Bürger selbst in einer verbindlichen Abstimmung beschließen, ob sie Gentechnik auf ihren Tellern haben wollen oder doch lieber richtige Lebensmittel", verlangt die Umwelt-Sprecherin der Plattform Direkte Demokratie.

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Elisabeth Sabler, 0699 / 1913 0763

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